Eine gemeinsame Verantwortung

Die rasante Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern ist im Augenblick die wichtigste Aufgabe, der wir uns alle stellen müssen. Nicht wir als Deutsche oder Europäer, sondern als Menschheit müssen dieser Bedrohung solidarisch entgegentreten, auch wenn diese Solidarität bedeutet, dass wir persönlichen Kontakt mit anderen Menschen auf ein Minimum beschränken müssen. Es geht um Menschenleben. So einfach ist das. Weder wirtschaftliche Interessen noch Gewohnheitsrecht können in dieser Zeit als Ausreden dafür gelten, nicht alle Vorkehrungen zu treffen, die nötig und möglich sind, um dieses Ziel zu erreichen, das gerade alle Menschen vereint. Davon sind wir überzeugt.

Was bedeutet die aktuelle Situation für regionale Unternehmen?

So offensichtlich der Handlungsbedarf in der momentanen Lage auch ist und so notwendig die Vorkehrungen, die getroffen werden: Die Konsequenzen sind schwer abzuschätzen. Wie in allen Krisen wird es, auch wenn sich das sehr pragmatisch anhört, Gewinner und Verlierer geben. Große Versandhäuser werden vermutlich vom Social Distancing profitieren. Auf der anderen Seite stehen Gastronomie und Kulturbetrieb, für die praktisch komplette Umsatz wegbricht. Dazwischen gibt es freilich unzählige Abstufungen und angrenzende Gewerbe, die indirekt betroffen sind. So haben wir beispielsweise bereits umfangreiche Projekte im Bereich Gastronomieeinrichtung einstellen müssen, die fest eingeplant und bereits in Bearbeitung waren.

Geschlossenes Geschäft

Die Perspektive, die sich aus diesen Entwicklungen ergibt ist einigermaßen trostlos: Wenn das Virus unter Kontrolle ist und wir endlich wieder in den Alltag übergehen können, existiert unser Lieblingscafé vielleicht nicht mehr. Oder das inhabergeführte Fahrradgeschäft mit der großartigen Fachberatung. Oder der Schreiner des Vertrauens. Das ist eine Möglichkeit, der wir uns alle bewusst sein sollten. Und wir sollten, natürlich wohlüberlegt und ohne unnötige Risiken einzugehen, alles daran setzen, Wege zu finden, das zu bewahren was uns wichtig ist, damit es – so hart das klingen mag – auch ein Alltagsleben gibt, zu dem wir zurückkehren können.

Mit Solidarität und Erfindunggeist durch die Krise

Dieser Artikel ist kein Spendenaufruf. Kein Betteln um Almosen. Er ist ein Appell an Solidarität und Erfindungsgeist. Wir sollten uns in diesen Tagen unserer Verantwortung als Konsumenten bewusst sein. Vielleicht, indem wir uns Tickets für eine abgesagte Veranstaltung ausnahmsweise nicht erstatten lassen oder indem wir uns darüber informieren, ob regionale Unternehmen über Online-Shops oder eine telefonische Kundenberatung verfügen. Als regionale Unternehmer sollten wir uns nicht der Verantwortung entziehen, Mittel und Wege zu finden, wie wir Herr dieser Ausnahmesituation werden können und unseren Kunden Möglichkeiten anbieten, uns zu unterstützen und unsere Leistungen in Anspruch zu nehmen. Möglicherweise müssen Prozesse neu gedacht, Strukturen geschaffen oder ganz neue Leistungen entwickelt werden. Das kann sich freilich von Branche zu Branche stark unterscheiden.

Zahnräder repräsentieren Solidarität und Erfindungsgeist

Unser Logbuch

Wir haben uns dazu entschieden, im folgenden Logbuch unsere Wahrnehmung der Geschehnisse zu schildern und die Maßnahmen zu dokumentieren, die wir tagtäglich ergreifen um mit der momentanen Lage umzugehen. Diese reichen von Sicherheitsvorkehrungen bis hin zur Etablierung neuer Prozesse. Wir hoffen damit vielleicht den einen oder anderen wertvollen Impuls für andere Unternehmen wie auch Kunden zu setzen und ihnen einen Einblick in unseren sich dieser Tage stark verändernden Arbeitsalltag zu gewähren. Oder noch besser: Einen offenen Austausch zu ermöglichen, in dem Maßnahmen diskutiert und Kundenbedürfnisse geäußert werden können. Deshalb haben wir am Ende des Logs die Kommentarfunktion aktiviert. Wir sind freuen uns auf Ihre Beiträge zum Thema!

6. April 2020

  • Die Soforthilfe wurde bewilligt. Das macht Mut und motiviert direkt noch ein wenig mehr.
  • Die Bundesregierung beschließt die Bürgschaft zu 100% über die KfW abzusichern. Der einzig sinnvolle Schritt. So bekommen viele Firmen überhaupt erst die Möglichkeit, einen Kredit aufzunehmen.
  • Herr Scholz gibt ein Interview im Heutejournal, das zumindest den Eindruck erweckt, man habe einen zielführenden Plan. Gerade im Vergleich zu dem, was man aus den USA, Brasilien oder UK mitbekommt ist es doch recht beruhigend das Gefühl zu haben, dass konsequente, nachvollziehbare Schritte unternommen werden.
  • Unsere neue Poggenpohl Küche für die Ausstellung scheint an der Grenze festzustecken. Ihre Reise begann in Italien.
  • Angebotsbesprechung im vollkommen leeren Fitnessstudio. Einigermaßen befremdlich.
  • Neuauftrag Arztpraxis. Viel Gewinn werden wir hier wohl nicht machen. Aber immerhin gewährleistet das Projekt 120 weitere Stunden ohne Kurzarbeit.

5. April 2020

Heute ist abschalten angesagt. Möglichst wenig Medienkonsum und stattdessen die Zeit mit der Familie genießen.

4. April 2020

Zeit ein neues Projektmanagement-Tool zu implementieren. Jetzt zahlt sich aus, dass wir unser IT-System im vergangenen Jahr generalüberholt haben: Alle Benutzer können bequem zentral von außerhalb eingerichtet werden, ohne jemanden bei der Arbeit zu stören.

3. April 2020

  • Heute ist es wirklich ruhig im Büro. Eigentlich auch mal ganz angenehm, wenn man ohne besondere Überraschungen die To Do-Liste abarbeiten kann.
  • Schließlich ergibt sich doch noch ein Gespräch. Ein Kunde berichtet, davon dass seine Baustelle stillsteht, da vor der Krise ausgesuchte Fliesen aus Italien momentan nicht geliefert werden können.

2. April 2020

  • Austausch mit Beyond Sports, dem Business-Netzwerk, dem wir angehören. Auch hier ist gerade Kreativität gefragt, denn eigentlich lebt das Netzwerk von Events und persönlichen Kontakten. Gemeinsam überlegen wir, wie man trotz Social Distancing einen Mehrwert für die Mitglieder generieren könnte.
  • Auch wenn wir alles tun, um gut durch diese Krise zu kommen: Ein paar personelle Veränderungen waren schließlich doch nötig. Diese wurden heute mit allen Mitarbeitern kommuniziert. Hier machen sich die Nachteile des Home Office bemerkbar, denn statt einer einmaligen Ansprache waren mehrere Telefonate nötig.
  • Wir sind jetzt Ettlinger Platzhirsche! Eine tolle Initiative, die Ettlinger Unternehmen richtig gute Möglichkeiten gibt, sich online zu präsentieren und direkt über einen Online-Marktplatz zu verkaufen. Wir werden in den nächsten Tagen damit beginnen, unseren Platzhirsche-Shop zu füllen. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbei zu schauen.

1. April 2020

Kundengespräch vor Ort. Schränke werden bestellt.

31. März 2020

  • Beim Kunden sind selbstverständlich Vorsichtsmaßnahmen angesagt. Auch der Mundschutz gehört nun zur Grundausrüstung unserer Monteure.
  • 3D-Aufmaß im Freien. Beauftragt hat uns ein befreundeter Metallbauer. Der greift immer wieder gerne auf diese Dienstleistung zurück. Hier draußen fällt es erfreulich leicht, Sicherheitsabstände einzuhalten.
  • Wir unterschreiben den Neff Collection-Partnervertrag. Damit gesellt sich Neff zu unserem Handelspartner-Repertoire, zu dem bereits Poggenpohl, Miele, Gaggenau, Quooker, Schüller, BORA und Frost zählen.

30. März 2020

  • Wie jeden Montag geht es mit der Teambesprechung los. Die war selten so kurz. Man merkt doch, dass es weniger zu besprechen gibt.
  • Ein Mitarbeiter ist heute damit beschäftigt, unsere Ausstellung weiter auszubauen. Heute ist Wände spachteln angesagt.
  • Zwei Monteure sind heute auf der Baustelle unterwegs.
  • Wir treten dem lokalen Marktplatz Ettlinger Platzhirsche bei. So können wir uns nicht nur besser in der Region präsentieren, sondern hoffentlich auch mit Unternehmen in der Gegend vernetzen.

29. März 2020

Die erste Anfrage über unser Schnellanfrage-Formular für Innentüren kommt rein. Und das sonntags. Das Formular ging erst vergangene Woche online.

28. März 2020

In diesen zeigt sich, wie wichtig Digitalisierung wirklich ist. Deshalb investieren wir einiges an frei gewordener Arbeitszeit in die Verbesserung unserer digitalen Prozesse. Heute wird ein neues Aufgaben-Tool vorbereitet.

27. März 2020

  • Uns erreicht die erste Online-Projektanfrage seit einer Woche. Hoffentlich ist das kein Einzelfall.
  • Die Kundenkommunikation hat sich stark gewandelt. Aber es funktioniert. Über Telefon und Skype lässt sich das meiste abbilden.
  • Kurios: Unser Lieferant berichtet von Plattenmaterial-Hamsterkäufen. Scheinbar horten manche Schreinereien nun bereits Werkstoffe.
  • Die zweite Online-Anfrage kommt rein. Vielleicht ist das ja ein Trend…

26. März 2020

  • Wir beantragen das Soforthilfepaket der Bundesregierung.
  • Die Geschäftsleitung verabschiedet einen Liquiditätsmaßnahmen-Katalog. Ab dem ersten April gehen Teile der Mitarbeiter in Kurzarbeit.
  • meinKa hat heute einen Bericht über lokale Unternehmen und deren Strategien veröffentlicht, Ihre Service weiterhin online, telefonisch oder via Lieferdienst anzubieten.

25. März 2020

  • Ab heute Abend können die Soforthilfen für Kleinunternehmer beim Land Baden-Württemberg online beantragt werden.
  • Nicht alle Objektausbau-Projekte liegen auf Eis. Im Auftrag eines Architekten zeichnen wir mittels 3D-Aufmaßsystem Laufschienen für elektrische Schiebetüren in einer Volksbank-Filiale an. Auf der Baustelle gelten seit Freitag strenge Verhaltensregeln und Sicherheitsbestimmungen, die sich an den Empfehlungen des RKI orientieren.
  • Das Telefon hat heute genau zweimal geklingelt. Gespenstisch.
  • Wir nutzen die Zeit, um weiter an unserer Ausstellung zu arbeiten und uns in eine neue Küchenplanungssoftware einzuarbeiten.

24. März 2020

  • Umfangreiches Telefonat mit dem Gesundheitsamt: Wie haben wir als Unternehmen im Ernstfall vorzugehen? Solche Fragen klärt man besser im Voraus.
  • Ein weiteres Großprojekt wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Letzte Woche war sich der Auftraggeber noch sicher, dass er den Umbau seines Shops durchziehen wird.
  • Unsere Teamassistentinnen arbeiten jetzt in zwei Schichten, um Kontakte weiter zu reduzieren. So sind wir maximal zu viert im Büro.
  • Alle Kunden, deren Termine abgesagt werden mussten werden heute abtelefoniert. Die Leute freuen sich, dass wir Ihnen Beratungstermine via Telefon und Skype anbieten können. Es geht weiter.

23. März 2020

  • In der Teambesprechung sind wir deutlich weniger Mitarbeiter als noch in der Vorwoche. Das fühlt sich schon sehr seltsam an, ist aber vor dem aktuellen Hintergrund natürlich gut und richtig. Auf der Tagesordnung stehen Hygiene, Kontaktvermeidung bei der Montage und sonstige Vorsichtsmaßnahmen. Zudem werden Arbeitsbescheinigungen ausgehändigt und per Post an die nicht anwesenden verschickt, um im Falle einer Kontrolle den Arbeitsplatz nachzuweisen.
  • Die Tickets für unseren Flug nach Mailand wurden heute erstattet. Eigentlich wäre dieses Jahr wieder ein Besuch auf der dortigen Möbelmesse angesagt gewesen, die nun freilich nicht mehr stattfindet.
  • Gerade haben wir eine Verlademitteilung von Poggenpohl erhalten. Unsere neue Showküche beginnt morgen ihre Reise in unsere Ausstellung. Wir freuen uns schon sehr darauf, dieses neue Highlight bei uns zu präsentieren. Schade, dass wir in nächster Zeit niemanden in der Ausstellung empfangen können.
  • Der Bund beschließt Soforthilfen für Kleinunternehmer von bis zu 30.000€ als nicht rückzahlbare Zuschüsse. Außerdem soll Mietern in Zeiten der Krise nicht gekündigt werden können, wenn sie im Zahlungsrückstand sind. Wir sind froh, dass dies so schnell auf den Weg gebracht wurde. Sicherlich ist das nicht die Rettung, verspricht aber zumindest etwas mehr Sicherheit und Linderung.

22. März 2020

  • Heute findet die große Konferenz der Ministerpräsidenten statt. Wir sind gespannt auf welche allgemein verbindlichen Regelungen sich Bund und Länder einigen.
  • Wir atmen auf, als wir erfahren, dass die bundesweiten Regelungen für uns keine signifikante Beeinträchtigung bedeuten. Es wird erst einmal keine Ausgangssperre geben.

21. März 2020

  • Heute ist für die Geschäftsleitung Home Office angesagt.
  • Seit 0:00 Uhr ist in Bayern die Ausgangssperre in Kraft. Schwer zu sagen, ob das der richtige Weg ist. Theoretisch sollte es kaum einen Unterschied machen, die Vorstellung fühlt sich dennoch etwas beklemmend an.
  • Die erste Stunde steht ganz im Zeichen der Krisenbewältigung: Man verschafft sich einen Überblick über die aktuelle Situation und Hilfspakete.
  • Personal- und Dienstplanung wird angepasst: Solange wir noch im Büro arbeiten können, werden an den möglichen Positionen Schichten eingeführt, um Kontakt zu minimieren. Die Zeit, die Mitarbeiter vor Ort verbringen müssen, wird auf ein Minimum reduziert.
  • In der kommenden Woche wird weiterhin Liegengebliebenes aufgearbeitet. Anfragen aus dem Bestand werden bearbeitet und Wege zum Generieren von neuen Anfragen werden erarbeitet.
  • Eine Vernetzung mit regionalen Unternehmen könnte viel bewirken. Wir werden uns in der kommenden Woche überlegen, wie das konkret aussehen könnte.

20. März 2020

  • Einen positiven Aspekt hat die Lage: Einige liegengebliebene Aufgaben können jetzt angegangen werden. Wir überarbeiten gerade zum Beispiel interne Prozesse zur Qualitätssicherung.
  • Wir haben die Ausstellung auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Beratung erfolgt ab jetzt auf unbestimmte Zeit nur noch telefonisch, per Mail oder Skype.
  • Heute gibt es mal wieder einen Social Media-Post, der sich nur um Innenausbau dreht. Etwas Normalität im News-Feed kann nicht schaden.
  • Restmontage in einer Arztpraxis. Dieser Tage irgendwie befremdlich.

19. März 2020

  • Die letzten Termine werden per Mail storniert.
  • Eine Mitarbeiterin hat beim örtlichen Buchladen etwas per E-Mail bestellt. Lieferung erfolgt per DHL. Schön zu sehen, dass neue Wege beschritten werden.
  • Alle sind erleichtert, dass mit der Ansprache der Kanzlerin keine weiteren Einschränkungen angekündigt wurden. Wir freuen uns, dass die Arbeit bis auf weiteres “normal” weitergehen kann.
  • Die Mitarbeiter im Büro und zu Hause sind weiterhin mit Planung und Verwaltung beschäftigt. Die Mitarbeiter, die weniger zu tun haben, feiern Überstunden ab.
  • Möbel müssen ausgeliefert werden. Der Kunde hat sich nach einem Aufenthalt in Südtirol selbst unter Quarantäne gestellt. Sicherheitsvorkehrungen wurden mit den Monteuren und dem Kunden besprochen und eine Lösung gefunden, wie die Möbel dennoch geliefert werden können. Auf den direkten Kundenkontakt, auf den wir normalerweise Wert legen, muss dieser Tage jedoch unbedingt verzichtet werden.
  • Zum Abschluss des Arbeitstags gab es ein Feierabendbier in kleiner Runde. Das ist aktuell das Maximum an sozialer Interaktion.

18. März 2020

  • Ein weiterer Mitarbeiter wird ins Home Office geschickt. Regelungen werden ausgearbeitet.
  • Alle Marketingveranstaltungen werden abgesagt oder verschoben.
  • Die Schließung des Einzelhandels gibt dem allgemeinen Gefühl eine neue Qualität.
  • Das Radio bleibt heute aus. Die Dauerberichterstattung, wenngleich wichtig, macht es schwer, sich auf die Arbeit zu konzentrieren.
  • Aufmaßtermine und Lieferzeiten können nur noch unter Vorbehalt bestätigt werden.
  • Das Telefon klingelt nur noch sporadisch. Heute ist der erste Tag seit sehr langer Zeit, an dem keine neue Projektanfrage hereinkommt.
  • Planungsarbeit und Projektbetreuung laufen auf Hochtouren. Noch werfen unsere Bestandsanfragen in diesem Bereich genug Arbeit ab.
  • Mitarbeiter unterschreiben die Information zur Kurzarbeit. Manche der Mitarbeiter, die zu Hause geblieben sind, haben dort jedoch keinen Zugriff auf einen Drucker. Der wäre aber notwendig. Da wird einem direkt wieder bewusst, dass in Sachen Digitalisierung noch Einiges zu leisten ist.
  • Alle warten gespannt auf Frau Merkels Ansprache heute Abend. Einige halten es für wahrscheinlich, dass nun der Shutdown kommt.

17. März 2020

  • Schwangere Mitarbeiterin erhält vorsichtshalber ein Beschäftigungsverbot.
  • E-Mail-Postfächer sind voll von Nachrichten zur momentanen Lage: Informationen von Geschäftspartnern sowie Gesundheitswünsche von Freunden und Bekannten.
  • Kurzarbeit wird prophylaktisch schon einmal angemeldet. Wir hoffen natürlich, dass es nicht nötig wird.
  • Es gibt aber auch Positives: Ein Aufmaßtermin kann wie geplant durchgeführt werden, ein Kunde aus dem Shopbereich beteuert, dass er weiterhin willens ist, sein Projekt durchzuziehen und uns erreichen tatsächlich neue Projekt-Anfragen: Ein Privatkunde benötigt Einbauschränke und ein Bestandskunde plant den Umbau eines Fitnessstudios, das bis Mitte Juni geschlossen bleiben muss.

16. März 2020

  • Direkt zu Arbeitsbeginn findet eine Teambesprechung statt, in der die Mitarbeiter für die empfohlenen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen sensibilisiert und über die geplanten Schritte informiert werden.
  • Das Thema bestimmt nun alles. Arbeit wie Privatgespräche. Jeder ist direkt betroffen.
  • Unser IT-Partner richtet an allen Computern einen VPN-Zugang ein, um Mitarbeitern im Home Office den Zugriff auf unseren Server zu ermöglichen.
  • Geschäftsleitung und Arbeitsamt führen erste Gespräche über Kurzarbeit.
  • Ein großes Gastronomie-Projekt wird storniert. Der Kunde verbucht Umsatzeinbußen von etwa 70% innerhalb der letzten 1,5 Wochen.
  • Der erste Mitarbeiter nimmt nach Feierabend seinen PC mit nach Hause. Ab morgen wird er von dort aus arbeiten.

15. März 2020

Krisentelefonat der Geschäftsleitung. Erste konkrete Maßnahmen werden beschlossen: Information der Mitarbeiter, Schaffung technischer Voraussetzungen für Home Office und Anberaumung einer Teambesprechung.

14. März 2020

Gestern hat die Bundesregierung die Schließung der KiTas von Montag an verkündet. Die Situation wird mit den betroffenen Mitarbeitern telefonisch besprochen, um eine Grundlage für individuelle Lösungen zu schaffen.

5. März 2020

  • Der Ernst der Lage wird immer stärker spürbar: Zur Berichterstattung aus Italien gesellen sich Bekannte, die bereits von zu Hause aus arbeiten.
  • Ein Kunde aus dem Gastronomiesektor gesteht im Gespräch seine Angst vor den Kommenden Entwicklungen und möglichen Umsatzeinbußen. Eine Stornierung des Projekts wäre auch für uns ein schwerer Schlag.

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