“Wir hatten direkt einen sehr offenen Austausch.”

Eduard Knecht vom Rive Gauche über Gastronomie­einrichtung mit Hammer Margrander Interior

Küchenchef Eduard Knecht kann bereits auf eine lange und erfolgreiche Zeit in der Gastronomiebranche zurückblicken. Gemeinsam mit seinem als Restaurantleiter und Sommelier nicht minder erfahrenen Partner Felix Daferner hat der mehrfach ausgezeichnete Küchenmeister sich 2025 selbstständig gemacht. Den Raum für ihre Vision, von der französischen Haute Cuisine inspirierte Genussmomente zu kreieren, bietet das Rive Gauche in Baden-Baden. Ein historisches Gebäude auf der Lichtentaler Allee, dessen Interieur wir von Hammer Margrander Interior im Sinne des Geschäftsführer-Duos neu gestaltet haben. Nun, nach ziemlich genau einem Jahr, ist es an der Zeit für eine Bestandsaufnahme.

Gastraum im Rive Gauche

Als Sie den Entschluss gefasst haben, sich im Rive Gauche selbstständig zu machen, gab es da Aspekte an der Gastronomieeinrichtung, die Ihnen besonders wichtig waren? Sie hatten ja bereits einiges an Branchenerfahrung.

Wichtig ist einfach sich bewusst zu machen, dass die Zeit nicht stehen bleibt. Damit meine ich Folgendes: Wir sind nicht daran interessiert, die Inneneinrichtung nach fünf oder sechs Jahren wieder auszutauschen. Deshalb stand für uns ein zeitloses Konzept im Fokus. Unser Ziel war es, dass der Gast sowohl heute als auch in vielen Jahren noch das Rive Gauche betritt, sich wohlfühlt und es als modernes Restaurant wahrnimmt. Und auch als ein Etablissement, das nicht nur von außen hier auf die Lichtentaler Allee passt, sondern, das Baden-Baden und dem alten Stadtpalais, in dem wir uns befinden, gerecht wird.

Das ergibt Sinn. Darin liegt ja auch eine gewisse Nachhaltigkeit. Warum haben Sie sich bei diesem Projekt für Hammer Margrander Interior als Partner entschieden? Was hat Sie überzeugt?

Zunächst gab es da mehrere Empfehlungen im Vorfeld. Das ist ja immer ein gutes Zeichen. Und nachdem wir die Herangehensweise vom ersten Termin ab als sehr professionell empfunden haben – wir hatten auch direkt einen sehr offenen, ehrlichen Austausch – hatten wir den Eindruck, dass das gut zusammenpasst. Und damit lagen wir offenbar richtig, denn die ganze Zusammenarbeit verlief sehr strukturiert und Hammer Margrander Interior hat sich da wirklich durch eine durchgehende Präsenz ausgezeichnet, die wir als sehr positiv empfunden haben.

Mit dieser Antwort berühren Sie schon ein wenig die nächste Frage: Wie haben Sie die Zusammenarbeit erlebt? Gab es Aspekte, die Sie überrascht haben?

Wie gesagt war da von Anfang an dieser sehr offene Austausch, der auch immer sehr kurzfristig möglich war. So konnten Fragen meist unmittelbar geklärt werden und es wurde sehr klar kommuniziert, welche Wünsche umsetzbar sind und wo man noch einmal ansetzen muss, damit aus der Vision ein schlüssiges Konzept wird. Das Ideenspektrum, das da von Hammer Margrander Interior eingebracht wurde, hat auch wirklich noch ein paar Themen aufgemacht, an die wir zuvor nicht gedacht hatten. Insbesondere der Vorschlag, mittels durchscheinender Gardinen kleine Separees im Restaurant zu schaffen, hat uns wirklich überzeugt und prägt das Endergebnis doch erheblich. Und auch den Kamin, der früher eigentlich mehr oder weniger das Markenzeichen des Rive Gauche war, mittels Gardinen abzutrennen, um die benötigte Kühl- und Lagerfläche zu schaffen, wäre uns nicht eingefallen. Das ist definitiv eine Idee, von der das Restaurant nun sehr profitiert.

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Das ist schön zu hören. Aber was ist mit den Gästen? Gab es da Reaktionen, die Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben sind?

Gerade auch, weil wir doch einige Stammgäste aus dem alten Rive Gauche wieder für das Restaurant begeistern konnten, haben wir viele durchweg positive Rückmeldungen von Menschen erhalten, die natürlich den direkten Vergleich haben. Und es ist schon immer schön zu erleben, wenn jemand von sich aus auf uns zukommt, um uns zu sagen, wie sehr die neuen, modernen Einflüsse dem historischen Gebäude schmeicheln, was für eine angenehme Atmosphäre wir hier haben, wie bequem die Stühle sind und was für einen hochwertigen Eindruck die gesamte Einrichtung macht.

Das beantwortet in Teilen vielleicht auch schon die nächste Frage: Hat sich Ihre Investition gelohnt und wenn ja, inwiefern?

Natürlich ist das immer schwer zu sagen, ob sich etwas gelohnt hat, zumal man hier ja nun nicht genau messen kann, welchen Anteil die Investition in die Gastronomieeinrichtung am finanziellen Erfolg des Rive Gauche hat. Was ich sagen kann, ist, dass ich die Preisgestaltung als sehr fair empfunden habe und dass wir mit der Einrichtung wichtige Grundlagen für einen funktionierenden Gastronomiebetrieb geschaffen haben. Denn letztlich geht es ja um Effektivität. Und darum, eine gewisse Schlagdistanz zu erreichen, indem man Laufwege so gestaltet, dass man Gästen schnellstmöglich die beste Qualität bieten kann. Darauf haben wir und Hammer Margrander Interior besonderen Wert gelegt und das würde ich auch wieder so machen.

Dann kommen wir auch schon zur letzten Frage: Ganz unabhängig von uns. Was würden Sie anderen Gastronomen raten, die über einen Umbau oder eine Neugestaltung nachdenken?

Zunächst sollte man genau wissen, was man möchte. Das ist ganz entscheidend. Man sollte sich das Konzept gut überlegen und sich im Klaren darüber sein, wo die Reise hingehen soll. Das heißt nicht, dass einzelne Aspekte sich nicht noch entwickeln können. Aber man sollte einen klaren Rahmen abstecken und für sich klären, wo es Spielräume gibt und was feststeht. Und man sollte sich Profis mit ins Boot holen, die Erfahrung, Expertise und andere Perspektiven mitbringen. Nur so kann eine runde Sache aus dem Konzept werden. Und wenn man das dann absolut konsequent umsetzt, stehen die Chancen gut, dass das Projekt vom Erfolg gekrönt wird.

Theke im Rive Gauche