KSC beschließt Stadionabschied mit einem 2:1

Ein emotionaler Tag für viele Fans des Karlsruher SC: Am Samstag fand das letzte Spiel des KSC im altehrwürdigen Wildparkstadion statt. Heute rücken bereits die Bagger an. Schon vor Beginn des Spiels gegen die Würzburger Kickers im ausverkauften Stadion war klar: Heute ist das Ergebnis nachrangig. Im Vordergrund steht der Abschied vom Wildparkstadion, zu dem die Fans des KSC in 63 Jahren eine starke emotionale Bindung aufgebaut haben. Vor dem Spiel wurde dies durch eine Fan-Choreografie zum Ausdruck gebracht. „Mit einer Sportanlage fing alles an, so erlebten wir Momente, die man nie vergessen kann“ war deutlich am unteren Tribünenrand zu lesen und riesige Schwarz-Weiß-Fotografien tanzten über die blaue Menge der KSC-Fans. So viel Herzblut lässt niemanden kalt. So ist es nicht verwunderlich, dass alle Anwesenden von einer gewissen Ehrfurcht und Rührseligkeit beschlichen wurden.

Fan-Choreo beim Abschied vom Wildparkstadion: Mit einer Sportanlage fing alles an, so erlebten wir Momente, die man nie vergessen kann
Dieses allgemeine Gefühl mag die Karlsruher Mannschaft angespornt, die Würzburger Spieler verunsichert oder selbst das Schicksal gerührt haben. In jedem Fall lieferte Der KSC ein Spiel, das dem Abschied vom Wildparkstadion für die Fans immerhin mit einer positiven Erinnerung verknüpfen dürfte: Am Ende schlug der Karlsruher Sportclub die Würzburger Kickers 2:1. Natürlich war das nicht das Ende des Abschieds. Die Supporters Karlsruhe gaben sich die Ehre und standen rund um das Spielfeld Spalier und ehemalige wie aktuelle KSC-Sportler kamen zu Wort, gaben Anekdoten aus dem Wildparkstadion zum besten und gaben einen Ausblick auf die Zukunft des Sportvereins. Neben dem KSC-Präsidenten Ingo Wellenreuter gaben sich Daniel Gordon, die Leichtathleten Lothar Knörzer und Heinz Fütterer sowie Legende Heinz Ruppenstein, der 1955/56 für den KSC den DFB-Pokal gewann, die Ehre. Ebenfalls nicht fehlen durften die Aufstiegs-Helden von 2008. Unter anderem zeigten sich Mario Eggimann, Alexander Iashvili, Florian Dick und Timo Staffeldt. Alles in allem können wir uns den Rednern nur anschließen: Wir werden das alte Stadion schmerzlich vermissen. Jedoch freuen wir uns auch darauf zu erfahren, was die Zukunft für den KSC wohl bringen mag.
Die Monsignore Friedrich Ohlhäuser-Stiftung wurde von Mitgliedern der Familienheim Karlsruhe eG gegründet und hilft notleidenden Menschen direkt und unbürokratisch

Für echte Fans: Der KSC-Stadionstuhl

Wir hatten vor einer Weile die Ehre aus original Schalensitzen aus dem Wildparkstadion limitierte Designerstühle fertigen zu dürfen. Wegen der großen Nachfrage planen wir – mit Zustimmung des Vereins – eine zweite Kleinauflage dieser Sitzmöbel herzustellen. Wann es diese geben wird und was so ein Stadionstuhl dann kostet, erfahren Sie als erstes in unserem Newsletter.

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