Das Beste aus beiden Welten

Mit Schranktüren ist das so eine Sache: Sind die klassischen Drehtüren geöffnet, sind sie gerne mal im Weg. Schiebetüren oder Schwebetüren sind da schon wesentlich platzsparender. Allerdings verdecken Sie immer einen Teil des Schrankinnern. Es kommt auf den Anwendungsbereich und die persönlichen Vorlieben an, welche Variante man bevorzugt. Dann gibt es noch Exoten wie Falttüren, die quasi einen Kompromiss darstellen. Dass es mit Pocket Doors aber auch Systeme gibt, die die Vorteile beider Türkonzepte verbinden, scheint eines der bestgehüteten Geheimnisse des Möbelbaus zu sein. Doch das wird es nicht mehr lange bleiben.

Poggenpohl +STAGE mit Pocket Doors in der Ausstellung in Herford

Wie funktionieren Pocket Doors?

Immer mehr Küchenhersteller nehmen Pocket Doors in ihr Portfolio auf. Kein Wunder. Sie sind so platzsparend wie Schiebetüren und bieten trotzdem vollen Zugriff auf den Inhalt des Schranks. Genau wie Drehtüren. Aber was genau sind nun Pocket Doors und wie funktionieren sie? Tatsächlich muss man hier zwischen zwei Varianten unterscheiden: Die erste und populärere sind sogenannte Dreh-Schiebetüren oder Einschubtüren. Diese öffnen sich wie Drehtüren und lassen sich dann in eine Aussparung (Pocket) zwischen Korpus und Seitenblende des Schranks schieben. Das wirkt sich natürlich auf die Schrankkonstruktion aus. Denn die meist als Flügeltüren angelegten Türen dürfen nicht breiter sein als der Schrank tief. Sonst schauen sie vorne heraus. Doch es gibt auch Pocket Doors, die breitere Formate erlauben. Der zweite Typ nämlich sind versenkbare Falttüren. Das sind in der Regel zweiteilige Falttüren, die ebenfalls im Schrank versenkt werden können.

Pocket Doors in unseren Projekten

Dass Pocket Doors das Beste aus zwei Welten zusammenbringen, macht sie zur optimalen Lösung für viele Einsatzgebiete. Verborgene Arbeitsflächen in der Küche, Barschränke oder Gelegenheitsarbeitsplätze im Wohnbereich. Poggenpohls Schranksystem +STAGE beispielsweise setzt schon seit 2017 auf Dreh-Schiebetüren und stößt damit aus der Küche in den Wohnbereich vor. Im individuellen Innenausbau sind Pocket Doors schon länger präsent. 2014 Haben wir beispielsweise in der ambitionierten Kaminbar, die wir mit BPlus Architektur realisiert haben, Dreh-Schiebetüren eingesetzt. Zuletzt verwendet haben wir das geniale Schranktürsystem in einer High End-Schreinerküche, wo es eine zusätzliche Arbeitsplatte und Abstellfläche für Kleingeräte wie Toaster und Wasserkocher verbirgt.

Kaminbar mit Beton-Oberfläche und Pocket Doors

Ganz gleich, wo Pocket Doors zum Einsatz kommen: Die Kunden sind begeistert. Darum freuen wir uns ganz besonders darüber, dass immer mehr Küchenhersteller die Türsysteme ins Programm aufnehmen. So werden die Dreh-Schiebetüren in Zukunft hoffentlich vom Geheimtipp zur populären Lösung für jeden Haushalt. Doch warum in die Ferne blicken? Bei uns erhalten Sie schon heute individuelle Möbel nach Maß mit Pocket Doors. Fragen Sie einfach an.