Projektbeschreibung

Organisieren. Inszenieren. Präsentieren.

Wer selbst eine Sammelleidenschaft pflegt, wird es wissen: Einen großen Anteil an der Freude am Sammeln hat das Gefühl, das einen überkommt, wenn man die Sammlung wohlgeordnet vor sich ausbreitet. Wer viel Zeit und investiert hat, um eine Sammlung zusammenzutragen, wird diesen Anblick so oft genießen wollen, wie nur möglich und er wird ihn möglicherweise auch mit anderen teilen wollen. Für die maximale Wirkung gilt es, die Sammlung entsprechend zu organisieren und zu inszenieren. Gut, dass individuelle Innenarchitektur genau das leisten kann. Und das ist freilich noch nicht alles: In diesem Projekt hatten wir nicht nur die Gelegenheit, eine komplette Privatbibliothek nach den Designvorgaben von HP Art Desgin umzusetzen, sondern auch den Wohnbereich mit einem Sideboard, einer Garderobe und Heizkörperverkleidungen auszustatten.

Privatbibliothek

Eine private Bibliothek. Ein kompletter Raum zur Aufbewahrung und Präsentation von Büchern und Kunstgegenständen. Das ist sicherlich etwas, das sich so mancher Sammler wünscht. In diesem Projekt hatten wir die Gelegenheit, genau diesem Wunsch nachzukommen und ein Konzept auszuarbeiten, das für maximalen Stauraum und eine effektvolle Präsentation sorgt, ohne den Blick aus dem Fenster in den Garten zu versperren oder die Luftzirkulation um die Heizkörper zu stören. Um Letzteres zu garantieren wurden die drei Wände umspannenden Einbauschränke auf Füße gestellt und Lüftungsschlitze in die Ablage auf der Oberseite eingearbeitet. Die untere Stauraum-Ebene der Privatbibliothek besteht aus Unterschränken mit einer Gesamtlänge von 12 Metern, deren Drehtüren mit Tip On-Funktion eine einheitliche Fläche bilden. Sie reicht bis zur Unterkante der großen Fenster, die nicht nur einen schönen Blick auf den Garten freigeben, sondern auch viel Licht in den Raum lassen. Um diese natürliche Helligkeit auszunutzen und um nicht von den Exponaten abzulenken, wurde eine weiße Lackoberfläche gewählt.

Garderobe

Auch bei der Konzeption der Garderobe galt es, die Heizkörper einzubeziehen. Sie verbergen sich hinter einer Sitzbank mit Samtstoff-Bezug. Wie auch in der Bibliothek sorgen hier eine Aussparung an der Unterkante sowie Lüftungsschlitze an der Oberseite für die nötige Luftzirkulation. Zusätzlich wurden die beiden Schubkästen unterhalb der Sitzgelegenheit mit Fronten im Rattan-Look versehen, was ebenfalls die Verteilung der Heizungswärme im Raum begünstigt und einen Akzent setzt, der sich optimal in die Innenarchitektur der Altstadtvilla einfügt, die zwischen moderner Schlichtheit und klassischem Design schwebt. Daneben befindet sich ein schmaler Schrank mit zahlreichen Schubkästen für Schuhe und Accessoires. Hier wurde wie auch bei den Unterschränken in der Bibliothek auf eine durchgehende Front mit Tip On gesetzt. An der Wand links davon bietet ein großer Garderobenschrank mit Spiegelfront und einem schlanken Griffprofil aus Aluminium den nötigen Stauraum zur Aufbewahrung von Jacken und Mänteln.

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Sideboard

Das Sideboard im Wohnzimmer bildet einen starken Kontrast zur weißen Farbe, die ansonsten die Innenarchitektur dominiert. Die moderne schwarze Hochglanz-Oberfläche bildet das Gegengewicht zum TV-Gerät, das darüber an der Wand montiert wurde und bietet unsichtbaren Stauraum für die verbundenen Geräte, Zubehör und dergleichen mehr. Die von außen dreigliedrige Front verbirgt Innenschubladen, die die großen Auszüge weiter unterteilen. Das monolithische Möbel ruht auf schlanken Metallfüßen, die ihm eine gewisse Leichtigkeit verleihen.

Heizkörperverkleidung im Landhausstil mit Rattangitter.

Heizkörperverkleidungen

Jene Heizkörper, die nicht von Einbaumöbeln verdeckt werden, wurden mit maßgefertigten Heizkörperverkleidungen versehen. Dabei wurde wie schon bei der Garderoben-Sitzbank auf die klassische Rattan-Optik gesetzt. Eingefasst von einer weißen Rahmenkonstruktion im Landhausstil fügt sich die Verkleidung so elegant ins Interior Design ein, dass man meinen könnte, sie sei schon immer Bestandteil der Altstadtvilla. Doch nicht nur der ästhetische Aspekt kommt hier zum Tragen: Die Konstruktionsweise erlaubt bei Bedarf einfachsten Zugriff auf die Heizkörper.

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