Neue Impulse für die Arbeitsplatzgestaltung direkt von der Orgatec

Culture@Work – Arbeit neu denken. Unter diesem Motto wurden auf der Orgatec in Köln vergangene Woche die neuesten Entwicklungen für den Ausbau von Büro- und Geschäftsräumen vorgestellt. Keine Frage, dass wir von Hammer Margrander Interior vor Ort waren, um uns über die Trends und Visionen zu informieren, die laut Messeveranstalter die Zukunft des Arbeitens definieren werden. Daran haben wir aktuell auch intern ein gesteigertes Interesse, planen wir doch unseren Umzug in neue Räumlichkeiten für 2019. Und – so viel sei an dieser Stelle bereits verraten – es zeichnet sich allgemein durchaus ein Paradigmenwechsel am Arbeitsplatz ab. Jedoch ist die Orgatec nicht nur eine ausgezeichnete Anlaufstelle, um sich in allen Details von IT bis Einrichtung ein Bild vom Arbeitsplatz der Zukunft zu machen. Der Rahmen ist auch ideal für Networking geeignet, sowohl gegenüber potentiellen Partnern als auch Kunden. Immerhin verkehren hier die Top-Entscheider der internationalen Geschäftswelt.

Kräftige Farben und wohnliches Design bestimmen die Exponate auf der Orgatec 2018

Ergonomie am Arbeitsplatz

Dass ein möglichst ergonomischer Arbeitsplatz Produktivität und Effizienz zu steigern vermag und auch im Bezug auf die Gesundheit besonders nachhaltig ist, ist keine Neuigkeit. Wir beobachten auf der Orgatec in Köln auch in diesem Jahr wieder die sukzessive Weiterentwicklung auf in diesem Bereich. Es werden neue Bürostühle präsentiert, die erlesenes Design mit den neuesten Technischen Errungenschaften auf dem Sektor verbinden. Dies wird besonders eindrucksvoll von Interstuhl in einer Installation präsentiert, die den Blick auf das Innenleben eines zeitgemäßen High-End-Bürostuhls freigibt. Alle Einzelteile des demontierten Stuhls hängen an Nylonfäden von der Decke. Dahinter ist eine Leinwand angebracht, auf der eine Animation zu sehen ist. Schnell wird klar: Mit einem einfachen Stuhl hat das nichts mehr zu tun. Das hier ist High-Tech und könnte vom Laien leicht mit einem Raumschiff verwechselt werden: Das neue Interstuhl-Modell erlaubt dem Nutzer sogar, das Sitzverhalten per App zu überwachen und zu analysieren, um die optimale Justage des Möbels zu gewährleisten. Während dies durchaus noch als Zukunftsmusik abgetan werden könnte, ist der elektrisch höhenverstellbare Schreibtisch mittlerweile zum Standard des ergonomischen Arbeitsplatzes geworden: Wir entdecken kaum Schreibtische ohne dieses Feature.

Wohlfühlzone Arbeitsplatz

Den ersten Spurwechsel in Sachen Arbeitsplatzgestaltung entdecken wir im Designsektor: Farben und Formen lösen sich an vielen Stellen von der nüchtern-futuristischen Gestaltung, die lange Büros bestimmt hat. Stattdessen bestimmen Pastelltöne oder gedeckte Braun- und Grüntöne sowie Rundungen vielerorts das Bild. Wohnliches Ambiente soll das allgemeine Wohlbefinden steigern und die Kreativität befeuern. Von der Vorstellung, dass das mit einem möglichst kargen Design am besten zu erreichen sei, hat man sich endgültig verabschiedet. Insbesondere Pausenbereiche und Kaffeeküchen unterscheiden sich praktisch überhaupt nicht mehr von Wohnbereichen. Und selbst in den auf der Orgatec ausgestellten Besprechungsräumen ist eine starke Tendenz zur Bequemlichkeit und Begrünung erkennbar. Dazu kommen Materialien, die neue Design-Optionen erschließen. Beispielsweise Teppichböden, die detaillierte Farbverläufe über eine große Quadratmeterzahl ermöglichen.

Großraumbüro ja, aber…

Die große Überraschung für den einen oder anderen mag jedoch die relativ einhellige Abkehr vom reinen Großraumbüro sein. In den letzten Jahren war man sich im Grunde genommen sicher, dass offene Strukturen und freier Austausch gewissermaßen uneingeschränkt die Produktivität im Büro beflügeln würden. Dynamisches Umfeld, erhöhte Selbstkontrolle. Es gibt viele Argumente dafür. Dennoch nehmen nun die meisten Aussteller wieder Abstand von einem rigorosen Großraumbüro-Konzept. Die Bedeutung von Privatsphäre und Diskretion wurde gewissermaßen wiederentdeckt. Zum Teil sicher auch die Bedeutung von Ruhe für kreative Prozesse. Die Reaktion ist jedoch nicht das Parzellieren in Einzelbüros. Stattdessen besteht die große Aufgabe darin, das Beste aus beiden Welten zu vereinen. Idealerweise so, dass die Umsetzung auf bereits existierende Großraumbüros anwendbar ist und keine zu tiefgreifenden Baulichen Veränderungen voraussetzt. Vor diesem Hintergrund scheint es sinnvoll akustisch und optisch abgetrennte Rückzugsräume zu schaffen, die sich einfach implementieren lassen. Und genau so etwas gibt es auf der Orgatec in den verschiedensten Varianten zu bestaunen: Akustik-Nischen für diskrete Telefonate, abgeschirmte Besprechungsbereiche und Isolationskapseln, in denen man gelegentlich mal dem Büro-Trubel entfliehen und seine eigenen Gedanken hören kann. Jedoch auch moderate Konzepte wie Akustikpaneele zwischen einzelnen Arbeitsplätzen.

Akustiklösungen – Der Trend auf der Orgatec

Diskretion in großen Büroräumen. So lautet die Aufgabenstellung, der sich viele Aussteller auf der Kölner Messe angenommen haben. Dabei geht es in erster Linie um den Rückzug vor dem allgemeinen Stimmengewirr im Großraumbüro und – umgekehrt – den Schutz vertraulicher Gespräche. Dafür braucht es vor allem Eines: Schalldämmende Materialien und Bauteile, die optisch und technisch mit den neuen Designkonzepten harmonieren. Besonders beeindruckend sind auf diesem Gebiet die Akustik-Möbel von Planex, die als dreidimensionale Freiformen konzipiert sind. Darüber hinaus sehen wir auf der Messe viele mit Spezialfilz bezogene Akustikpaneele sowie Wandverkleidungen, die die Kombinationen von Akustik-Dämmstoffen und besonders strapazierfähigen Oberflächenmaterialien erlauben. Hier wird sicherlich in naher Zukunft noch viel in die Forschung investiert werden. Wir jedenfalls verlassen die koelnmesse inspiriert und erfreut darüber, dass wir wohl in Zukunft mit viel Abwechslung auf dem Akustikmaterial-Markt rechnen dürfen. Das ist gerade deshalb erfrischend, weil wir schon seit Jahren Wert auf schalldämmende Materialien im Bürobereich legen, aber immer nur aus einer Handvoll Hersteller wählen konnten, die Patente in der gewünschten Qualität liefern.

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