Küchentrends und Wohnideen aus München

Mit der Möbelmesse in Mailand und der Holz-Handwerk Nürnberg hatten wir Anfang Mai diesen Jahres bereits vier Messeberichte veröffentlicht und daher beschlossen, unsere Berichterstattung auf andere Themen zu konzentrieren. Jetzt, da wir etwas Abstand gewonnen haben, aber noch immer recht angetan sind von unseren Eindrücken aus München, haben wir beschlossen, Ihnen unsere Highlights von der Messe “küchenwohntrends” zu präsentieren, die am 6. und 7. Mai 2018 stattfand. Wenngleich der Name den Fokus auf Küchen setzt, gab es auf der “küchenwohntrends” auch Exponate aus Schlaf- und Wohnzimmer. Unser ganz persönliches Highlight von der Messe in München hat allerdings durchaus etwas mit der Küche zu tun. Und mit einem Kran.

Inhalt

Schlafzimmer: Eine Alternative zum Nachttisch

In der Schlafzimmer-Ausstellung hat uns besonders gut eine Alternative zum herkömmlichen Nachttisch gefallen, die auf einer Bettrückwand basiert: Hier wurde am Kopfende des Betts eine Rückwand angebracht. Diese wurde mit dem gleichen Stoff bezogen wie der Rahmen des Betts. Der Spalt zwischen Rückwand und Wand nimmt die indirekte LED-Beleuchtung auf und erlaubt durch den Abstand auch die unsichtbare Kabelführung zu den Nachttischlampen und der Lampe über der Bettmitte. Links und rechts sind frei schwebende, schlanke Nachttische mit je einem Schubfach angebracht. Während Boards über dem Bett Platz für Dekoration und Bücher schaffen. Hier wird das Konzept der Wohnwand, das man eigentlich eher aus dem Mediamöbel-Bereich kennt effektvoll aufs Schlafzimmer übertragen. Die Aufgebrachte Rückwand hält alles nicht nur kompositorisch zusammen, sondern erlaubt auch die unsichtbare und dennoch voll belastbare Befestigung von schlanken Regalbrettern, die perfekt mit dem restlichen Design harmonieren.

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Kochshow in schwindelnder Höhe mit BORA

Das Erlebnis schlechthin auf der “küchenwohntrends” in München bescherte uns definitiv der Flächenabzugshersteller BORA. Die Patente des Unternehmens schätzen wir ja schon seit Jahren für ihre unschlagbare Qualität und haben daher auch schon einige BORA Flächenabzugssysteme verbaut. Obwohl wir ohnehin schon große Stücke auf das Unternehmen halten, gelang es BORA auf der Messe dennoch, den eigenen Premium-Status effektvoll zu untermauern: In einem ausgebauten Container, der an einem Lastenkran hoch über Münchens Dächer gehoben wurde, wurde mit Speis und Trank für unser leibliches Wohl gesorgt. Ein paar Impressionen erhalten Sie in diesem Video:

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Akustikelemente mit optischer Wirkung

Akustikpaneele machen gewinnen auch in privaten Wohnungen an Popularität. Kein Wunder eigentlich: Wer guten Klang schätzt, dessen Leben werden Akustikelemente verändern. Das hat zur Folge, dass immer mehr Hersteller auf ein Gesamtpaket aus Akustikelement und optischem Blickfang setzen. Die Zeit, in der das Akustikelement ein Baustoff war, den man möglichst unauffällig zu verarbeiten versuchte, sind vorbei. Wir berichteten bereits über die Hybride aus Wanddekor und Akustikpaneel von Organoid, die wir beim Ausbau der Volksbank Regionalfiliale in Durlach erstmals verarbeiteten. Auf der “küchenwohntrends” in München entdecken wir ähnliche Konzepte. Besonders gut haben uns die sechseckigen Kacheln gefallen, die sich beliebig aneinander setzen lassen. So lassen sich ansprechende, geometrische Formen an die Wand bringen, die nicht nur optisch Akzente setzen, sondern nur so nebenbei die Raumakustik verbessern.

Mediamöbel: Mehr Raum für Gestaltung

Wir sprachen bereits ausführlich in unserem Bericht zur Möbelmesse in Mailand darüber: Das Wohnzimmer und besonders das Mediamöbel ist im Wandel, denn unser Fuhrpark an Unterhaltungselektronik wird immer überschaubarer, was wir insbesondere dem Smart-TV verdanken. Außer ihm, einem Internetanschluss und einem optionalen Soundsystem ist nicht mehr viel an Technik standardmäßig im Mediamöbel unterzubringen. Die Auswirkungen dieser Entwicklung konnten wir auch auf der “küchenwohntrends” in München beobachten: Das Design von Mediamöbeln ist nicht mehr annähernd so sehr durch den Bedarf an Stauraum bestimmt wie noch vor fünf bist zehn Jahren. In den meisten Fällen findet alles in einem Schlanken Sideboard Platz. Deshalb sehen wir auf der “küchenwohntrends” auch fast ausschließlich sehr vielfältige, schlanke Mediamöbel, die einen klaren Schwerpunkt auf Gestaltung legen.