Projektbeschreibung

Wohnraum gestalten mit Möbeln nach Maß

Design, das harmoniert. Nicht nur innerhalb eines Raumes, sondern über alle Wohnräume hinweg. Und zwar auf eine Weise, die dem persönlichen Geschmack und den individuellen Bedürfnissen in jedem Punkt nachkommt. Das ist das Potential von Innenarchitektur und Innenausbau, das wir in diesem Projekt voll ausschöpfen konnten. Dreh und Angelpunkt sind dabei die Möbel nach Maß, die das Raumbild maßgeblich prägen. Doch natürlich muss auch auf die Wahl der Materialien und die vielen Details eingegangen werden, die in Kombination mit den Möbeln das einzigartige Ambiente dieses Projekts ausmachen. Daher werden wir uns in diesem Projektbericht von Raum zu Raum bewegen, um das Leistungsspektrum voll zu erfassen.

Das Badezimmer wird von großen Fenstern lichtdurchflutet

Waschtisch, Wanne, Spiegelschrank: Das Badezimmer

Hell, offen und von schlichter Eleganz geprägt. So lässt sich das Designkonzept, das unsere Kunden sich gewünscht haben, wohl am ehesten zusammenfassen. Im Badezimmer wurde deshalb auf unnötige Schnörkel verzichtet und auf anmutige Einfachheit gesetzt. Weiße Oberflächen in Kombination mit Eichenholz reflektieren das Tageslicht und lassen den Raum besonders einladend wirken. Die teils schräg verlaufenden Fronten der maßgefertigten Möbel sind so gestaltet, dass das Licht in seiner Entfaltung so wenig wie möglich behindert wird.

Waschtisch

Das zentrale Einbaumöbel im Badezimmer ist der Waschtisch nach Maß.  Der viertürige Unterschrank besteht komplett aus Eiche. In der Verlängerung in Richtung eines raumhohen Fensters wurde auf der gleichen Höhe ein dreistöckiges Regal eingepasst, dass durch eine schräg verlaufende Front eine Verbindung zwischen Waschtisch und Fensterlaibung herstellt. Der ideale Platz zur Aufbewahrung von Handtüchern. Der Unterschrank selbst besteht aus vier Korpora, die weit mehr Struktur bieten als von außen sichtbar: Die Eichenfronten mit Griffen aus gebürstetem Edelstahl sind nur  mit den unteren Schubkästen verbunden. Öffnet man diese, kommen weitere Etagen zum Vorschein. Die Waschtisch-Platte ist aus weißem Mineralwerkstoff gefertigt. Sie bildet ein Teil mit dem Waschbecken, sodass komplett auf Fugen verzichtet werden konnte, um ein möglichst ebenmäßiges, minimalistisches Design zu gewährleisten. Wasser- und Stromleitungen sind in einem Aufbau hinter dem Waschtisch untergebracht, was maximalen Stauraum im Unterschrank selbst garantiert und eine zusätzliche Ablagefläche unter dem Spiegelschrank schafft.

Spiegelschrank

Der Spiegelschrank direkt über dem Waschtisch nimmt das viergliedrige Design des Unterschranks wieder auf. Im Inneren des Hängeschranks finden sich neben Regalböden integrierte Steckdosen. So können elektrische Zahnbürsten, Mundduschen oder Rasierapparate versteckt geladen werden. An der Oberkante verläuft eine maßgefertigte LED-Lichtleiste. Diese sorgt für angenehmes, warmweißes Licht mit optimaler Streuung.

Die Wannenverkleidung schützt die Wand und wertet das Interior Design des Bads auf

Badewannen­verkleidung

Gegenüber des Waschtischs wurden Toilette und Badewanne installiert. Die Toilette verbirgt sich in einer Nische zwischen der Außenwand und einer an der Badewannenverkleidung angebrachten Trennwand. In der Trennwand ist ausreichend Platz für die Integration der Wasserleitungen und das Anbringen der Armatur. Der Aufbau sorgt zudem dafür, dass es trotz der Nähe zum raumhohen Fenster nicht möglich ist, von außen in diese Nische oder in die Badewanne zu sehen. Trotzdem gelangt viel Tageslicht bis zur Badewanne. Das liegt zum einen an der geringen Höhe der Trennwand. Zum anderen ist die Badewanne günstig unter einem Dachfenster positioniert.

Die eigentliche Badewannenverkleidung wurde so angelegt, dass Sie die schräg verlaufende Wanne um ein Stück verlängert. Dieses Ablagefläche kann für Kleidung, Handtücher, Bücher und sonstige Utensilien genutzt werden. Die Schräge Front lockert den Raum ein wenig auf und sorgt für optimale Lichtverteilung. Das Material wurde optisch auf den Waschtisch abgestimmt. HPL-Schichtstoff, auch bekannt als Hochdrucklaminat und Multiplex wasserfest in Eichenoptik waren ideal geeignet, um das Design des Waschtisches in der Badewannenverkleidung wieder aufzunehmen. Trotz Holzoptik sind die Materialien gegenüber Nässe völlig unempfindlich, sodass hier keine Einschränkungen durch die Gestaltung auftreten.

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Schlafzimmer

Das freundliche, helle Gestaltungskonzept findet sich auch im Schlafzimmer wieder. Allein um das Bett überwiegen dunklere Farbtöne, die das Schlafgemach noch etwas gemütlicher gestalten. Hier schaffen die Möbel nach Maß ein alltagstaugliches und dennoch sehr angenehmes Nebeneinander von Funktionalität und Wohlfühlatmosphäre.

Doppelbett mit Raumteiler

Das Bett ist das Herzstück jedes Schlafzimmers. Das gilt auch und besonders für das Doppelbett aus Massivholz in diesem Projekt, welches über zwei frei schwebende Nachttische verfügt. Die Vollholzkonstruktion sorgt durch Material und Farbe für eine angenehme Atmosphäre. Dies wird von der Rückwand am Kopfende zusätzlich unterstützt. Zum einen durch das angenehme Mittelbraun des Kunstlederbezugs, dessen Fugenbild sich am Bett orientiert. Zum anderen, weil die Rückwand den Schlafbereich separiert. So entsteht ein gemütlicher kleiner Raum im Raum.

Raumteiler sorgen für mehr Struktur im Schlafzimmer

Ankleide

Ein weiterer Vorteil der Bettrückwand: Ein Regal auf der Rückseite sorgt für extra Stauraum im Ankleidebereich. Der Befindet sich hinter dem Bett und besteht, abgesehen von besagtem Regal, aus einer üppigen Schrankwand. In diesen maßgefertigten Schrank integriert ist eine Sitznische mit gepolsterter Sitzfläche und großem Spiegel. Ebenfalls in die Schrankwand eingelassen ist eine hochwertige Schiebetür, welche ins Bad führt. Diese verschwindet, wenn Sie geöffnet wird, in der Wand hinter dem Spiegel. Während im Schlafbereich eher warme, dunklere Farbtöne dominieren greifen im Ankleidebereich wieder die Designprinzipien, die wir schon im Badezimmer gesehen haben: Vornehmlich weiße Oberflächen mit Akzenten in Eiche. Die Sitzfläche stellt durch einen identischen Kunstlederbezug die ästhetische Verbindung zum Schlafbereich her.

Wohnzimmer

Auch im Wohnzimmer wird das Prinzip der Einfachheit wieder aufgegriffen. Und auch hier bekommt es Raum sich zu entfalten. Die Möbel sind so angeordnet, dass das Tageslicht den Raum ungehindert durchfluten kann. Außerdem kommt so die Ausstattung optimal zur Geltung: Der Kamin mit Sitzfläche etwa, aber auch Couch und Weinständer. Der Fokus liegt jedoch fraglos auf dem Zentralen Einbaumöbel: Dem Mediamöbel.

Das Wohnzimmer ist hell und geradlinig gestaltet

Mediamöbel

Was auf den ersten Blick ins Auge fällt ist ein Fernseher mit Wandhalterung und darunter ein Sideboard. Keine große Sache. Doch hier trügt das einfache Design. Es handelt sich bei dieser Konfiguration nämlich um ein vollwertiges Mediamöbel mit jeder Menge unsichtbar integrierter Technik. Eines unserer absoluten Spezialgebiete. Das Sideboard selbst verfügt über fünf von vorne deutlich sichtbare Schubkästen. Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass auch der Zugriff über eine Klappe von oben möglich ist. So bieten die Schubladen des Mediamöbels jede Menge Platz für Datenträger wie CDs, DVDs, BluRays oder Videospiele und Zubehör. Regalböden bieten Platz für fest installierte Geräte wie Receiver und BluRay-Player. In einem flachen Fach, das sich in der Breite über die mittleren drei Schubkästen erstreckt und an das man bequem über die Klappe gelangt, ist der Subwoofer untergebracht. Ein exakt eingemessener, unsichtbarer Ausschnitt sorgt dafür, dass dieser optimal funktioniert.

Bei diesem eleganten Mediamöbel geht es tatsächlich eher um das, was man nicht sieht. Dennoch ist zu erwähnen, dass die Sichtflächen aufwendig von Hand lackiert wurden. Die unsichtbaren Details hören allerdings nicht beim Sideboard nach Maß auf: Die Kabelführung zum Fernseher hin wurde nämlich in die Wand integriert. Dazu wurden die Lautsprecherboxen bündig in die Wand eingelassen, sodass sogar diese dem Innenarchitektur-Konzept bestens entsprechen. Und sogar der Fernseher selbst hat mehr zu bieten als man zuerst sieht: Die Wandhalterung ist trotz Ihrer Schlankheit nicht starr. Sie lässt sich ganz einfach schwenken.

Mediamöbel sind eine tolle Möglichkeit, Entertainment Geräte aufzubewahren

Gäste-WC

Das Gäste-WC beinhaltet aufgrund von Raumgröße und Designkonzept ausschließlich Toilette und Waschtisch. Beide wurden an einer abgesetzten Wand montiert, die Strom- und Wasserleitungen beherbergt, um den eleganten Minimalismus der übrigen Räume fortzusetzen.

Dieser Waschtisch zeichnet sich durch schlichte, klare Formen aus

Waschtisch

Der Waschtisch folgt der allgemeinen Material-Auswahl, das Design unterscheidet sich jedoch grundlegend von seinem großen Bruder im Badezimmer. Die freischwebende Konstruktion besteht aus zwei geölten Eichenplatten, die verbunden durch einen Rahmen aus gebürstetem Edelstahl an der Wand angebracht sind. In der unteren Etage ist damit ausreichend Platz für Handtücher und Toilettenpapier. Rechts am Rahmen kann ein Handtuch aufgehängt werden. Auf der oberen Etage des Waschtischs befindet sich ein Aufsatzwaschbecken aus Keramik. Ein Design, das uns auf der Möbelmesse in Mailand bereits sehr gut gefallen hat.

Eingangsbereich mit Schrankwand

Die Schrankwand im Eingangsbereich zeichnet sich durch edles Design und jede Menge individuell nutzbaren Stauraum aus. Optisch ist sie das Gegenstück zum Ankleidebereich im Schlafzimmer. Sie verfügt nämlich über eine baugleiche Sitznische mit Spiegel und umfasst ebenfalls eine Qualitäts-Schiebetür, die zum Hauswirtschaftsraum führt. Aufwendig handlackierte Fronten werden kontrastiert durch die massive geölte Eiche und das Kunstleder in der Sitznische. Unter dieser befindet sich ein Schubkasten, der beispielsweise für Schuhe genutzt werden kann.

Ein besonderes Detail sind auch die Griffe der Schiebe- und Schranktüren. Hier wurden kleine Aluminiumplatten in eine spezielle Fräsung eingesetzt. Besonders interessant ist jedoch das Innenleben der maßgefertigten Schrankwand. Dieses wurde optimal an das Nutzungsverhalten der Besitzer angepasst. Und das bedeutete, dass Flexibilität gefragt war. Deshalb wurden an vielen Stellen höhenverstellbare Kleiderstangen und Fachböden eingesetzt. Diese garantieren, dass die Schrankaufteilung einfach neu konfiguriert werden kann.

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