Zur Schulung bei Poggenpohl

Schon fast ein Jahr ist es her, dass wir uns nach Herford aufgemacht haben, um an einer zweitägigen Schulung im Hauptfirmensitz von Poggenpohl teilzunehmen. Kurz darauf waren durch die Pandemie für uns alle plötzlich andere Dinge wichtiger. Doch nun möchten wir uns endlich die Zeit für einen kleinen Rückblick zu unserem letzten großen Ausflug vor dem Lockdown nehmen.

Inhalt

Premiumküchen mit Liebe zum Detail

Zu Beginn unseres Besuchs in Herford wurde uns bei einer umfassenden Führung durch das Werk ein Einblick in die Produktion und die verschiedenen Arbeitsprozesse des Premiumküchenherstellers gewährt. Dass Poggenpohl in Sachen Qualität keine Kompromisse eingeht, wird in jedem Winkel der Fertigung deutlich: Vom Versuchslabor, wo Lacke und Oberflächen auf Makellosigkeit und Resistenz geprüft werden, bis hin zur Qualitätssicherung. Auch dort werden moderne Technologien und Fortschritt groß geschrieben: Bevor ein Produkt das Werk verlässt, wird es hier zum Nachweis seines einwandfreien Zustands vollständig digital erfasst.

Das Poggenpohl-Museum

Neben Innovation ist jedoch auch Tradition ein wichtiger Teil der Marke Poggenpohl: In einer Führung durch das exklusive Poggenpohl-Museum haben wir viel über das zum Ende des 19. Jahrhunderts gegründete Unternehmen erfahren und durften einen Blick auf die allerersten Poggenpohl-Küchenmodelle werfen. Besonders interessant fanden wir eine Designstudie, die zeigte, dass der Stil so mancher Elemente heute noch genauso in Poggenpohl-Küchen aufzufinden ist.

Die Ausstellung

Es folgten abschnittsweise Schulungseinheiten zu technischen Besonderheiten der Poggenpohl-Küchen und Einführungen zu bestimmten Produkten in Abwechslung mit Führungen durch die Ausstellung. Dort konnten wir das neu Gelernte noch einmal an den fertigen Küchen ausprobieren und nachvollziehen. In der umfangreichen Ausstellung in Herford sind alle Küchenmodelle in verschiedenen Ausführungen zu betrachten: Von der Poggenpohl +MODO-Inselküche, die wir heute in unserer Ausstellung haben, bis hin zum kompakten Kochblock des +VENOVO-Modells mit seiner komplexen Stahlkonstruktion im Innern.

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Poggenpohl +SEGMENTO

Doch mit am besten hat uns das geradlinige Design der Poggenpohl +SEGMENTO-Küchen gefallen: Klare Verhältnisse und simple Formensprache, ohne Schnörkel und Verzierung. Stattdessen zeichnen ein gleichmäßig segmentiertes Fugenbild, grifflose Fronten und eine schlanke Arbeitsplatte (meist im selben Farbton wie die Unterschränke gehalten) die +SEGMENTO-Küche aus und machen sie zum modernen Design-Statement. Auch im Innern der Poggenpohl +SEGMENTO geht es geordnet zu: Hier wird der Stauraum, der sich hinter hochwertigsten Tip On-Auszügen befindet, in frei konfigurierbaren Ordnungssystemen und Innenschubkästen organisiert.

Die Küche als Teil des Wohnraums

Neben den verschiedenen Küchenmodellen liefert die Poggenpohl-Ausstellung auch Ideen zur Integration der Küche in den Wohnraum: Hier sind Vitrine, Sideboard und Esszimmermöbel perfekt an das moderne Design der Premiumküchen angepasst. So wird die Küche zu einem gleichwertigen Teil des Lebensraums.

Design-Highlight von Luigi Colani

Ein weiteres Highlight in der Poggenpohl-Ausstellung ist außerdem die futuristische Küche des deutschen Designers Luigi Colani: Eine kugelrunde Konstruktion, in ihrer Form an eine Raumkapsel erinnernd, in der man die runde Küchenzeile von einem Drehstuhl in der Mitte aus vollständig bedienen kann. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die aerodynamischen LKW auf Mercedes-Chassis. Allerdings sind es vor allem in Serie gefertigte Gebrauchsgüter wie Armaturen, Computermäuse und Sanitärkeramik, die den Weg in den Alltag vieler Menschen gefunden haben. Und natürlich jene Produkte, die aus seiner Zeit als Chefdesigner für Canon, Sony und Mazda stammen. Die letzten Jahre vor seinem Tod hat Colani übrigens hier in Karlsruhe verbracht, wo er im Herbst 2019 auf dem Hauptfriedhof beerdigt wurde.

Insgesamt war die Schulung in Herford eine eindrucksvolle und lehrreiche Erfahrung, auf die wir gut ein Jahr später noch immer gerne zurückblicken.