Gerätefunktionen in der Praxis entdecken

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Dampfgarer und Dampfbackofen? Welche konkreten Vorteile hat ein Kochfeld ohne feste Zoneneinteilung? Was soll ich denn mit zwei Backöfen und spielt ein integriertes Kernthermometer im Alltag überhaupt eine Rolle? Derlei Fragen begegnen uns in unserem Küchenplanungs-Alltag immer wieder. Und wenngleich das aufmerksame Studium von Produktkatalogen und Datenblättern eine bedeutende Rolle dabei spielt, Ihnen als Kunden eine fundierte Beratung zu bieten: Persönliche Praxiserfahrung unbezahlbar. Das weiß auch Gaggenau als Erfinder des Küchen-Einbaugeräts. Die Traditionsreiche Marke für Einbaugeräte bietet ihren Kunden deshalb eine Geräteeinweisung durch einen Profikoch als optionale Leistung an. Da lag für uns als Gaggenau-Handelspartner sowie kochbegeisterte und wissensdurstige Fachleute nahe, von diesem Angebot ebenfalls Gebrauch zu machen.

Ein lehrreiches kulinarisches Erlebnis

Das kleine Menü, das Küchenmeister Carsten Frank für die Geräteeinweisung vorbereitet hatte, war wunderbar geeignet, um die Vorzüge der Gerätekonfiguration in unserer Ausstellungsküche aufzuzeigen. Diese verfügt über ein Vollflächen-Induktionskochfeld, eine elektrisch höhenverstellbare Abzugshaube, einen Dampfbackofen, einen Backofen mit Pizzastein sowie einen Geschirrspüler  aus der Serie 400 von Gaggenau.

Macht Appetit: Flammkuchen mit Chorizo-Paprika und Lauchzwiebel.
Der Aperitif gab uns direkt die Gelegenheit, den beliebten Pizzastein auszuprobieren. Dieser wird von einer darunter befindlichen Heizspirale auf 300 Grad erhitzt und ermöglichte es uns, köstliche Flammkuchen zuzubereiten. Die mit Chorizo, Paprika und Lauchzwiebeln belegten Flammkuchen hatten einen so knusprigen Boden, wie man ihn sonst nur aus dem Steinofen kennt. Während der Ofen aufheizte und ein Backstück nach dem anderen hineinwanderte, ließ uns Profikoch Frank an seinem reichen Erfahrungsschatz teilhaben und erläuterte die Vorteile des Dampfbackofens mit unabhängiger Hitze- und Feuchtigkeitsregelung, die später noch wichtig werden sollten.
Mit flinken, geübten Händen bereitete Frank während der letzte Flammkuchen buk bereits den nächsten Gang vor: Malfatti sollten im Dampfbackofen zubereitet werden. Bei einer Temperatur von 100 Grad und einer Feuchtigkeit von 100% wurden die rohen Spinatnocken in einer Backform in das Gerät gegeben. Mit diesem Vorgang lässt sich das üblicherweise obligatorische Abkochen im Topf ersetzen. Das spart nicht nur Zeit und Geschirr, sondern garantiert auch, dass die Malfatti ihre Form behalten.
Das Kernthermometer verhilft zum perfekten Gargrad.
Mit den Nocken im Dampfbackofen wurde direkt die nächste Komponente des Hauptgangs für den finalen Zubereitungsschritt vorbereitet:  Hühnerbrust, bereits in der Pfanne knusprig gebraten wurde vom Profikoch in einer kleinen Form auf Rosmarin gebettet und das Kernthermometer hineingestochen. Nun durften wir am Backofen die Zieltemperatur einstellen. Anhand der Ist-Temperatur und der vom Gerät errechneten Prognose erhielten wir einen klaren Anhaltspunkt, bis zu wann die Spinatnocken fertig werden mussten. Der Backofen würde sich beim Erreichen der Zieltemperatur sogar melden, sodass wir das Huhn vorerst sich selbst überlassen konnten. Der Komfort ein es solchen Systems für einen Gastgeber, der für Freunde kocht, ist freilich unschätzbar. Das 2-Backofen-Prinzip optimiert die Gastgeberrolle noch weiter, wie im nächsten Schritt absolut deutlich wurde. Denn das Parallelisieren von Kochvorgängen verschafft dem Koch einen greifbaren Vorteil: Ein aufwendiges Essen zu kredenzen und dennoch an der Gesellschaft der Gäste teilhaben zu können.
Die Malfatti wurden nun aus dem Dampfbackofen geholt, die Hitze erhöht und die Feuchtigkeit auf 0% reduziert, um herkömmliches Backen zu erreichen. Der Profikoch hatte nebenher auf dem Kochfeld Salbeibutter zubereitet. Diese gab er nun mit Tomatenstücke und Parmesan wurden über die Spinatnocken und schob alles gemeinsam in den Dampfbackofen, der nun als gewöhnlicher Ofen bei einer anderen Temperatur eingesetzt wurde. Sequenzierung und Timing erwiesen sich als optimal und als das Essen aus den Öfen kam, waren bereits alle ungenutzten Kochutensilien verstaut. Genau so gut hätte man natürlich in der Zwischenzeit mit den Gästen ein Glas Wein trinken können. Doch selbst während der Koch beschäftigt war, riss das Gespräch nicht ab. Dieser besondere Vorzug ist natürlich in erster Linie der offenen Inselküche geschuldet, die Kochen und Geselligkeit in bester Weise zusammenbringt. Am Ende unserer Geräteeinweisung jedenfalls stand ein köstliches Ergebnis, neue Erkenntnisse und durch Praxis vertieftes Fachwissen, sodass wir unsere Kunden ab jetzt nicht nur noch besser beraten können, sondern auch wärmstens empfehlen, die Gaggenau Geräteeinweisung direkt im Paktet mit der neuen Küche zu buchen.

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