Beleuchtung für Wohnräume

Beleuchtung für Wohnräume

Beleuchtung formt den Raum

Licht ist entscheidend für unsere visuelle Wahrnehmung. Die Farben von dem, was wir sehen hängen davon ab, wie es das Licht reflektiert und ohne Licht sehen wir nichts. Keine Frage also, dass die Beleuchtung im Innenausbau eine entscheidende Rolle spielen muss. Denn was nützt das eleganteste Interior Design, wenn man es nicht sieht? Die Bedeutung von Beleuchtung geht tatsächlich aber noch weit über die Frage von Sehen und Nichtsehen hinaus: Ein professionelles Beleuchtungskonzept fällt bei der Raumgestaltung wahrscheinlich noch stärker ins Gewicht als beispielsweise ein Einbaumöbel. Es entscheidet nicht nur ob, sondern auch wie wir etwas sehen.

Beleuchtung vermag unsere Raumwahrnehmung zu steuern, Emotionen hervorzurufen und uns in der Art und Weise wie wir Räumlichkeiten nutzen zu unterstützen. Von hellem Arbeitslicht in der Küche über diffuse Ambient-Beleuchtung im Wohnzimmer bis zur Leselampe am Bett optimieren wir unsere Räume mit Licht. Der Stellenwert dieses Gestaltungsmittels zeigt sich auch darin, wie viel sich über die Zeit hinweg auf diesem Sektor getan hat: Wo früher Schalter waren, lässt sich das Licht nun dimmen. Was früher kurzlebige, Energie fressende Glühbirnen erledigt haben, erreichen wir heute mit stromsparenden LEDs. Und in Zeiten des Smart Home geht das Licht an, sobald wir uns im WLAN anmelden und lässt sich von Farbnuancen bis zur Intensität zentral steuern.

Smarte Beleuchtungssysteme

In der heutigen Zeit langlebiger, platz- und energiesparender Leuchtmittel und intelligenter Lichtsteuerung sind komplexe Beleuchtungskonzepte so einfach zu realisieren wie nie zuvor. Smarte Beleuchtungssysteme erlauben Ihnen, Ihre Beleuchtung einfach per Fernbedienung oder App zu steuern. Dabei können unterschiedliche Elemente separat gedimmt, eingeschaltet, ausgeschaltet oder in ihrer Lichtfarbe beeinflusst werden. Die indirekte Beleuchtung hinter Ihrem Mediamöbel soll von gelb auf blau umgestellt werden, die Deckenbeleuchtung ausgeschaltet und dafür das Licht in der Vitrine hinter Ihnen auf 50 Prozent Leistung geregelt werden? Dafür mussten Sie früher quer durch den Raum laufen und jede Menge Schalter und Dimmer betätigen. Mit einem gut strukturierten, smarten Beleuchtungssystem müssen Sie nicht einmal mehr von der Couch aufstehen.

Loox (siehe Video) ist ein “leuchtendes” Beispiel für ein solches Beleuchtungssystem. Ein kompaktes Kontrollelement erlaubt multiple Leuchtmittel unabhängig voneinander anzusteuern. Dieses “Gehirn” der Beleuchtung lässt sich aufgrund der geringen Größe einfach und unsichtbar in Möbel oder Trockenbau integrieren. Smarte Beleuchtungssysteme wie Loox sind meist entweder funkgesteuert oder – wie mittlerweile üblicher – erlauben, die Kontrollelemente ins WLAN einzubinden. Viele Hersteller stellen Apps bereit, mit denen Sie dann Ihre komplette Beleuchtung per Smartphone oder Tablet kontrollieren können. Mit so einem System könnten Sie sogar von Ihrer Couch aus überprüfen, ob Sie das Licht im Bad auch wirklich ausgemacht haben.

Loox ist nur ein Beispiel für ein smartes Beleuchtungskonzept. Es gibt einige Hersteller, die solche Systeme führen. Jedes hat seine speziellen Vor- und Nachteile. Dabei kommt es neben Ihren persönlichen Ansprüchen vor allem auch darauf an, ob Sie damit in die Welt des smarten Innenausbaus einsteigen oder ob die Integration in ein bestehendes Smart Home-System vonnöten ist. In diesem Fall spielt die Kompatibilität der Beleuchtung mit anderen Anwendungen eine wichtige Rolle. Welches Beleuchtungssystem für Sie infrage kommt, ermitteln wir gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Lichtsteuerung: Alles unter Kontrolle

Smart Home-Integration oder Steuerung per App, das klingt doch alles recht vage. Wer sich noch nie mit der Materie befasst hat, wird jetzt vermutlich schon jede Menge Fragen haben: Ist das nicht alles furchtbar kompliziert? Gibt es dann wirklich keine Lichtschalter mehr? Kann ich das Licht auch von unterwegs betätigen?

Die Antwort auf die erste Fragen lautet: Allenfalls für denjenigen, der das System installiert. Die anderen beiden Fragen lassen sich so beantworten: Das kommt ganz auf Ihre Wünsche und das konkrete Beleuchtungskonzept an.

Bluetooth-Lichtsteuerung

Bluetooth-Leuchten sind extrem einfach zu handhaben und zu integrieren. Diese Beleuchtung steuern sie üblicherweise über eine App auf Ihrem Smartphone, Computer oder Tablet direkt über Bluetooth an. Hier müssen keine neuen Leitungen verlegt werden, teilweise können sogar bestehende Lampenfassungen genutzt werden. Üblicherweise basieren die Leuchtmittel auf RGB-LED-Technologie, sodass sie eine Vielzahl von Farben in stufenlos regelbarer Helligkeit wiedergeben können. Ihre Lichtschalter bleiben intakt, da bei dieser Lösung die Lampen direkt angesteuert werden. Alle Parameter können sie jedoch nur über das via Bluetooth verbundene Gerät steuern.

 

Wie bei einfachen Elektro-Kleingeräten üblich ist der Markt für Bluetooth-Leuchtmittel mit minderwertigen Kopien der Markenprodukte überschwemmt. Daher ist beim Kauf absolute Vorsicht geboten. Auf der Habenseite steht hier wenig aufwendige Installation und intuitive Bedienung. Nachteilig ist jedoch, dass diese Systeme nur dann kontrolliert werden können, wenn man sich innerhalb des Empfangsradius der Bluetooth-Schnittstelle der jeweiligen Lampe befindet. Außerdem bleiben Ihnen viele Möglichkeiten verwährt, auf die hochwertigere Profi-Systeme zurückgreifen können.

Funk-Lichtsteuerung

Funk-Lichtsteuerung existiert zwar hier und da, ist aber wohl eher als Brückentechnologie zu betrachten. Hier braucht man eine extra Kontrolleinheit, da das Sendeprotokoll von PCs und Mobilen Endgeräten nicht abgedeckt wird. Konzeptionell ist die Funk-Lichtsteuerung  in direkter Verwandtschaft zur Bluetooth-Lichtsteuerung zu verstehen. Nur eben weniger praktisch. Es sei denn man legt besonderen Wert auf ein spezialisiertes Steuergerät für jede Anwendung.

WLAN-Lichtsteuerung

Im Sektor WLAN-Lichtsteuerung sind die potentiell flexibelsten Lösungen zu finden. Abhängig vom Hersteller gibt es grundverschiedene Ansätze von unterschiedlicher Komplexität und Kompatibilität. Doch gerade, wenn es nicht um Modifikation einer bestehenden Lichtsteuerung, sondern um die vollständige Neuinstallation eines Systems geht, das individuellen und sich potentiell ändernden Ansprüchen genügen soll, empfiehlt es sich auf ein Beleuchtungssystem mit WLAN-basierter Lichtsteuerung zurück zu greifen.

Es gibt Lichtsteuerungssysteme, die eine ähnlich einfache Steuerung per App erlauben, wie es Bluetooth-Systeme tun. Nur ist hier in der Regel die Reichweite eine bessere, da Ihr Router die Befehle verwaltet. Interessant wird es jedoch, wenn Sie sich entscheiden, ihre Beleuchtung über WLAN zentral zu steuern. Bei einem existierenden Smart Home-Controller empfiehlt es sich natürlich darauf zu achten, dass die Komponenten der Lichtsteuerung damit kompatibel sind. Wenn noch kein System besteht, empfehlen wir Ihnen an dieser Stelle natürlich den Rundumschlag mit einem “Gehirn”, das möglichst inklusiv gegenüber anderen Steuerelementen ist, beispielsweise für Jalousien, Markisen und Musikanlagen.

Die zentrale Steuereinheit verwaltet die ins WLAN eingebundenen Einzelgeräte. Mehrere Geräte können in Gruppen zusammengefasst und Lichtszenen programmiert werden. Als Fernbedienungen für das “Gehirn” Ihrer Lichtsteuerung können dabei viele verschiedene Gerätschaften dienen. Smartphone, Tablet und PC sind auch hier durch ihre Rechenleistung sowie die Darstellungs- und Eingabemöglichkeiten die potentesten Steuergeräte. Es lassen sich jedoch auch ganz traditionelle Steuerelemente via WLAN einbinden, denen spezielle Lichtszenen oder Gerätegruppen zugewiesen werden.

Ein weiterer entscheidender Vorteil der WLAN-Lichtsteuerung: Dimmer und Schalter sind nun drahtlos und können herum getragen oder versteckt positioniert werden, ohne Kabel zu verlegen. Wer es lieber futuristisch mag, der kann auch Interfaces für Gesten- oder Spracherkennung in seine Lichtsteuerung einbinden.

Wenn Ihre zentrale Steuereinheit außerdem über eine Internetverbindung verfügt, haben Sie von überall Zugriff auf Ihre Beleuchtung. Vorausgesetzt natürlich, Sie können eine Verbindung zum Internet aufbauen. Das bedeutet unter anderem, dass Sie sich niemals mehr werden fragen müssen, ob Sie das Licht vielleicht angelassen haben. Außerdem erlaubt Ihnen die Lichtsteuerung via Internet und WLAN glaubhaft zu simulieren, sie seien zu Hause, wenn Sie tatsächlich im Urlaub sind.

Und das Beste: Trotz aller Komplexität des Systems müssen Sie sich kaum einarbeiten. Wir installieren Ihre Lichtsteuerung nach Ihren Wünschen so, dass Sie sie einfach nur noch bedienen müssen. Und das kann im einfachsten Fall über Presets erfolgen, die über Schalter und Dimmer kontrolliert werden. Wer technikaffin und interessiert ist, kann natürlich auch tiefer in die Materie eindringen, neue Lichtszenen programmieren und neue Steuerelemente einbinden. Wir garantieren Ihnen: Auch das bringt jede Menge Spaß.

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Perfekte Beleuchtung dank 3D-Visualisierung

Alles klar: Beleuchtung ist wichtig für den Innenausbau und smarte Beleuchtungssysteme bieten ungeahnte Möglichkeiten. Aber am Ende möchte man sich doch einfach nur wohlfühlen. Man möchte, das alles so funktioniert, wie man es sich wünscht und auf gar keinen Fall unliebsame Überraschungen. Also. Wo ist der Haken an diesen vielfältigen Beleuchtungsoptionen? Und wenn es keinen Haken gibt, wieso sollte ich das System nicht einfach selbst installieren? Im Loox-Video sprechen die immerhin von einfacher Montage?

Der Haken, wenn man so will, ist, dass die Planung komplexer Lichtkonzepte einer gewissen Erfahrung und idealerweise technischer Hilfsmittel bedarf. Jedes Raumelement im Innenausbau formt nicht nur Ihr Interieur, sondern beeinflusst auch das Verhalten der Beleuchtung. Einfach ausgedrückt: Möbel werfen Schatten.

Wenn also verschiedene Lichtszenen für Ihre Räume verfügbar sein sollen und sie ein smartes Beleuchtungssystem integrieren möchten, empfiehlt es sich, die Lichtplanung im Zuge der allgemeinen innenarchitektonischen Planung durchzuführen. Bei der Planung für den Innenausbau fertigen wir ohnehin 3D-Visualisierungen Ihrer Räume an. Unsere Software erlaubt uns, die Beleuchtungsszenen ebenfalls innerhalb dieser 3D-Raummodelle darzustellen, Lichtquellen zu positionieren und ungewollte Schlagschatten zu eliminieren.

Auf Grundlage der Lichtplanung im 3D-Raummodell und unserem fundierten Know-How in Sachen Beleuchtungssysteme erhalten Sie ein Beleuchtungskonzept, das nicht nur problemlos funktioniert, sondern auch keine Wünsche offen lässt.

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LED-Qualität

Wir bei Hammer Margrander Interior garantieren Ihnen beste LED-Qualität für Ihre Lichtplanung. Aber worauf kommt es bei hochwertiger LED-Beleuchtung an? Ohne dieses Wissen ist es schließlich schwer, die Qualität von LEDs zu beurteilen.

Grundsätzlich hängt die Qualität von LEDs bereits ganz maßgeblich davon ab, woher Sie die Leuchtmittel beziehen. Die Ware die Sie im Baumarkt oder über den Online-Handel erhalten ist in vielen Fällen tatsächlich Ausschussware. Das soll nicht bedeuten, dass die LEDs nicht leuchten oder notwendigerweise eine kurze Lebensdauer haben – auch wenn das oftmals der Fall ist. Das häufigste Problem sind Farbabweichungen. Selbst teure LED-Beleuchtung, die auf dem Endverbrauchermarkt angeboten wird, genügt in der Regel nicht den Qualitätsanforderungen, die wir bei unseren Zulieferern voraussetzen. Nur zu oft gibt es trotz angeblich identischer Farbwerte Abweichungen zwischen LED-Leuchtmitteln. Dabei handelt es sich zwar “nur” um Nuancen, diese jedoch können einen schwerwiegend negativen Effekt auf das Gesamtkonzept Ihrer Beleuchtung haben. Unsere sorgfältig ausgewählten Zulieferbetriebe erlauben uns, Ihnen Leuchtmittel-übergreifend absolut akkurate Farbwiedergabe zu garantieren.

Ferner legen wir wert auf Details: Wir verbauen ausschließlich LED-Beleuchtung mit Aluminium-Kühlkörpern. Diese Maßnahme zur Verhinderung übermäßiger Hitzeentwicklung ist ein weiteres Merkmal hochwertiger LED-Leuchtmittel. Außerdem kommt es gerade bei direkter LED-Beleuchtung darauf an, dass die einzelnen Lichtpunkte nicht prominent hervorstechen. Deshalb achten wir darauf, LEDs mit Opalglas-Abdeckung zu verbauen. Durch seine besonderen Eigenschaften erzeugt das Opalglas eine Lichtbrechung, die zwar diffus genug ist, um einzelne LEDs verschwimmen zu lassen, die Lichtintensität aber nicht negativ beeinflusst.

 

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