Möbelpflege

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Pflegeanleitung für Möbel, Küchen und Türen

Endlich ist das Innenausbau-Projekt abgeschlossen, der Einbauschrank fertig oder die neuen Türen installiert. Und das fühlt sich großartig an. Neue Sachen sind immer etwas besonders Schönes. Sie sind aufregend und makellos. In unserer Pflegeanleitung erklären wir Ihnen, wie Sie dieses Gefühl und den Glanz Ihrer Möbel, Küchen und Türen aufrecht erhalten können. Sie würden sich wundern, was für eine große Rolle die Wahl des richtigen Reinigungsmittels für die entsprechende Oberfläche und das Raumklima dabei spielen.

Außerdem geben wir Ihnen Tipps, was Sie unternehmen können, wenn Ihre Oberflächen doch einmal abgenutzt oder beschädigt werden. Nehmen Sie sich also einen Moment Zeit und studieren Sie unsere Pflegeanleitung für Möbel, Küchen und Türen. Schließlich sollen Sie sich so lange wie nur möglich an unserer Arbeit erfreuen können.

Verschiedene Oberflächen haben verschiedene Anforderungen an Pflegeprodukte und Reinigung

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Allgemeine Pflegehinweise

Mit einem Hygrometer behalten Sie die relative Luftfeuchte im Blick.

Raumklima

Die Lebensdauer Ihrer Möbel, Türen und anderer Innenausbauten hängt maßgeblich vom richtigen Raumklima ab. Doch nicht nur das: Die klimatischen Bedingungen, bei denen sich Ihre Möbel am wohlsten fühlen, sind erfreulicherweise die gleichen, die als ideal für das körperliche Wohlbefinden des Menschen gelten. Damit ist es gleich doppelt sinnvoll, das Raumklima im Blick zu haben.

Daher sollten Sie, gerade in den ersten Monaten nach dem Ausbau, die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen kontrollieren. Ein klares Warnzeichen für eine zu hohe Luftfeuchtigkeit ist die Kondensationsbildung an Türen und Fenstern. Exakte Einblicke kann Ihnen ein Hygrometer liefern. Dabei gilt es, eine relative Luftfeuchte von 50% bis 60% anzustreben. Sollten regelmäßig Werte außerhalb dieses Bereichs messen, versuchen Sie dies zu kompensieren, indem länger, kürzer oder in anderen Abständen lüften. Badezimmermöbel sind zwar dafür ausgelegt, mit Wasser in Berührung zu kommen, dennoch sollte auch hier die Luftfeuchtigkeit nicht langfristig den Grenzwert überschreiten.

Der zweite Faktor des Raumklimas ist die Temperatur. Diese lässt sich, gerade mit Temperaturfühler, in der Regel noch viel einfacher kontrollieren und sollte zwischen 18°C und 20°C liegen.

Reinigungsmittel

Vermeiden Sie Säuren, grobe Reinigungsmittel (Scheuermittel, Stahlwolle, Scheuerschwämme, Klingen) sowie lösemittelhaltige Reiniger. Diese Mittel können zu Schäden auf der Oberfläche führen.

Stattdessen sollten Sie bevorzugt Haushaltsreiniger wählen, die klar als umweltverträglich gekennzeichnet sind. Mit Neutralseifen oder neutralen Allzweckreinigern sind Sie in der Regel bei den meisten Oberflächen auf der sicheren Seite. Trotzdem sollten Sie stets die Hinweise des jeweiligen Herstellers prüfen.

Für ganz besonders hartnäckige Flecken kann in vielen Fällen ein milder, unverdünnter Haushaltsreiniger oder auch ein Glasreiniger verwendet werden. Prüfen Sie sicherheitshalber an einer unauffälligen Stelle, ob der Reiniger die Oberfläche angreift.

Möbelpolituren oder Ähnliches sind als Pflegemittel nicht geeignet, da sie Lösemittel enthalten und häufig einen Film bilden, der das Aussehen der behandelten Oberflächen verändert.

Es gibt unterschiedlichste Reinigungs- und Pflegemittel für Möbel, Küchen und Türen.

Pflegeanleitung für geölte Holzoberflächen

Geölte Holzoberflächen sind gerade wegen ihrer angenehmen organischen Haptik sehr beliebt.

Geölte Holzoberflächen reinigen

Zur Reinigung von Möbeln mit geölten Holzoberflächen genügt in vielen Fällen das Abstauben mit einem trockenen oder eventuell leicht feuchten Tuch. Putzmittel werden üblicherweise nur bei starker Verschmutzung mit fettigen oder klebrigen Substanzen notwendig.

Auch und gerade bei geölten Oberflächen gilt: Natürliche und umweltschonende Pflege- und Reinigungsmittel sind unbedingt zu bevorzugen. Es gibt die verschiedensten Produkte für den Innen- wie auch den Außenbereich, die eine schonende Reinigung ermöglichen. Testen Sie vor erstmaliger Anwendung unbedingt an einer unsichtbaren Stelle die Materialverträglichkeit. Auch dann, wenn die Herstellerangaben unbedenklich scheinen.

Heiße Gegenstände und aggressive, chemische Produkte zerstören geölte Oberflächen und hinterlassen bleibende Spuren. Diese Bereiche können zwar in der Regel mehr oder weniger aufwendig repariert werden, jedoch sollte es bestenfalls gar nicht erst so weit kommen.

Nachbehandlung und Wiederherstellung des Ölfilms

Ist die geölte Holzoberfläche vom Schmutz befreit, wird geeignetes Möbel-Öl mit einem fusselfreien Tuch aufgetragen. Auch für Möbel-Öl gilt: Testen Sie vor erstmaliger Anwendung unbedingt die Materialverträglichkeit an einer unsichtbaren Stelle. Ist das Öl geeignet, geben Sie ein paar Spritzer davon auf einen trockenen Lappen und reiben damit die Möbeloberfläche ein. Das Auftragen des Möbel-Öls sollte in Faserrichtung ausgeführt werden, um Splitterbildung zu verhindern.

Abschließendes, großflächiges Polieren mit einem weichen Tuch gibt der Holzoberfläche ihren Glanz zurück. Sollte dies nicht zum gewünschten Ergebnis führen, kann gegebenenfalls vorsichtiges Abschleifen helfen. Zu diesem Mittel sollte jedoch nicht allzu oft gegriffen werden. Sollten Sie unsicher sein, kontaktieren Sie besser einen Fachmann.

Die empfohlene Häufigkeit der Behandlung mit Möbel-Öl hängt von Materialstruktur und Art des verwendeten Öls ab. Die Oberfläche kann in manchen Fällen bereits nach 24 Stunden staubtrocken sein. Natürliche Öle wie Teebaumöl oder Leinöl haben eine relativ lange Trockenzeit und empfehlen sich daher besonders bei Holzoberflächen, die schnell spröde werden. Leinöl wird daher in der Regel gerade bei alten Möbeln eingesetzt. Jedoch muss hier dementsprechend länger nach dem Auftragen Staubfreiheit gewährleistet sein und der Kontakt mit Wasser vermieden werden. Teebaumöl dagegen trocknet etwas schneller und wirkt antibakteriell.
Für eine schnelle Trocknung bei Oberflächen, die das Öl weniger gut aufnehmen, empfehlen sich Möbel-Öle, die synthetische Harze enthalten.

Behandlung von Schäden an geölten Holzoberflächen

Bei schwerer wiegenden Schäden ist es meist nötig, die Oberfläche intensiv abzuschleifen und anschließend in mehreren Durchgängen Öl aufzutragen und das Holz zu polieren. Diese Arbeit sollten Sie unbedingt einem Fachmann überlassen, da durch falsches Schleifen der Schaden noch verstärkt werden kann.

Zum Auftragen des Öls eignet sich am besten ein weiches Tuch.

Pflegeanleitung für lackierte Oberflächen

Lackierte Oberflächen bedürfen spezieller Pflege. Das Falsche Reinigungsmittel kann hier großen Schaden verursachen.

Lackierte Oberflächen reinigen

Lackierte Oberflächen gelten gemeinhin als pflegeleichter geölten Oberflächen gegenüber. Das stimmt jedoch nicht ganz. Tatsächlich sind die Ansprüche einfach nur verschieden. Gerade bei Hochglanzoberflächen sind fachgerechte Reinigung und Pflege entscheidend, um den ursprünglichen Glanz aufrecht zu erhalten.

Es gibt zahlreiche Pflege- und Reinigungsmittel für lackierte Oberflächen im Fachhandel. Jedoch sollten diese nur dort eingesetzt werden, wo man mit einem feuchten Tuch nicht mehr weiter kommt. Dabei sollte man allerdings darauf achten, dass das Wasser möglichst wenig Kalk enthält.

Geht es nur um die Entfernung von Staub, ist ein vollkommen trockenes und weiches Tuch vollkommen ausreichend. Jedoch ist darauf zu achten, nur sehr leichten Druck auszuüben, denn Staubpartikel können unter Umständen kleinere Kratzer auf dem Lack verursachen. Auch die Wahl des richtigen Putztuchs ist entscheidend: Die beliebten Mikrofasertücher binden zwar den Staub, können aber ebenfalls zu unschönen Kratzern führen. Besser geeignet sind tatsächlich weiche Baumwolltücher, die man zum Beispiel aus einem ausgedienten T-Shirt schneiden kann.

Langanhaltender Glanz für lackierte Oberflächen

Um den Glanz Ihrer lackierten Möbel- oder Türoberfläche aufrecht zu erhalten, empfiehlt es sich regelmäßig ein mehrstufiges Reinigungs- und Pflegeprogramm durchzuführen. Dies funktioniert auch bis zu einem gewissen Grad noch bei bereits stumpf gewordenen Oberflächen. Zunächst reinigen Sie die Oberfläche mit lauwarmem Wasser (bis ca. 30 °C), das Sie mit einer kleinen Menge eines nicht scheuernden Haushaltsreinigers (beispielsweise umweltfreundliches Geschirrspülmittel oder Handwaschseife) versetzen. Wischen sie anschließend sämtliche Rückstände mit einem leicht angefeuchteten Putztuch ab und trocknen Sie die Oberfläche umgehend mit einem weichen Baumwolltuch.

Anschließend können Sie die Oberfläche mit einem gering wachs- und lösungsmittelhaltiger Möbelpolitur und einem weichen, fusselfreien, nicht scheuerndem Tuch, idealerweise ebenfalls aus Baumwolle, polieren. Auch hier gilt: Testen Sie vor erstmaliger Anwendung der Politur unbedingt an einer unsichtbaren Stelle die Materialverträglichkeit.

Mikrofasertücher sind für Hochglanzoberflächen nicht zu empfehlen. Feine Baumwollstoffe verursachen keine Kratzer.

Geht das nicht einfacher?

Möbel lange wie neu aussehen zu lassen, kann manchmal ganz schön arbeitsintensiv sein. Und natürlich ist es absolut nachvollziehbar, wenn Sie davon weniger begeistert sind. Für alle, die mit möglichst geringem Aufwand ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielen möchten, gibt es den HMI- Service. Dieser beinhaltet die Nachjustierung Ihrer Möbel und Türen sowie die Pflege der Oberflächen durch eine HMI-Fachkraft in einem festgelegten Zyklus oder als einmalige Leistung nach Bedarf. Senden Sie uns einfach eine Anfrage und stellen Sie gemeinsam mit uns ein Service-Paket ganz nach Ihren Bedürfnissen zusammen.

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Pflegeanleitung für Mineralwerkstoff-Oberflächen

Mineralwerkstoff lässt sich fugenlos verarbeiten und ist dadurch sehr leicht sauber zu halten.

Allgemeine Hinweise zur Pflege von Mineralwerkstoff

Mineralwerkstoff zeichnet sich durch eine praktisch porenlose, robuste Oberfläche aus. Das macht die Pflege sehr einfach, auch und gerade weil sich das Material fugenlos verarbeiten lässt. Dadurch gibt es bei Mineralwerkstoff-Produkten schlicht weniger Chancen für hartnäckige Schmutzablagerungen.

Wenngleich die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, die Oberfläche durch einmalige Anwendung des falschen Reinigers zu ruinieren, kann sachgemäße Pflege die Lebenserwartung von Mineralwerkstoff drastisch erhöhen.

  • Verschmutzungen auf Mineralwerkstoff-Oberflächen sollten Sie binnen allerhöchstens 24 Stunden entfernen, damit es nicht zu nachhaltigen Verfärbungen kommt.
  • Verwenden Sie keine säurehaltigen Reinigungsmittel (z.B. Methylchlorid oder Aceton). Sollten solche Substanzen doch einmal auf die Oberfläche geraten, verwenden Sie reichlich Seifenwasser, um die Säure zu neutralisieren und Verfärbungen entgegen zu wirken.
  • Stellen Sie heiße Gegenstände vom Herd oder aus dem Backofen nie direkt auf Mineralwerkstoff-Oberflächen, da sich sonst Risse bilden können.
  • Wenn Sie kochende Flüssigkeiten in Mineralwerkstoff-Becken geben, lassen Sie stets kaltes Wasser zulaufen.
  • Mineralwerkstoff ist zwar sehr robust und kann durch Abschleifen von Kratzern befreit werden, Sie können sich jedoch die Restauration durch den Fachmann ersparen, indem Sie immer Unterlagen beim Schneiden verwenden.

Tägliche Reinigung von Oberflächen aus Mineralwerkstoff

Je nach Grad der Verschmutzung kann zur Reinigung von Mineralwerkstoff ein feuchter Schwamm entweder mit klarem Wasser,  ein umweltfreundlicher Allzweckreiniger oder – für schwerwiegendere Fälle – Scheuermilch verwendet werden. Sollten Sie Kalkablagerungen beseitigen wollen, nutzen Sie bedenkenlos Essigreiniger oder andere vorzugsweise biologische Kalkentferner.

Spülen Sie in jedem Fall den Mineralwerkstoff anschließend mit ausreichend klarem Wasser ab, um Rückstände der Reinigungsmittel restlos zu entfernen.

Intensivpflege für Mineralwerkstoff-Oberflächen

Verschmutzungen durch stark färbende Substanzen wie etwa Wein oder Kaffee können mit Bleichmittel entfernt werden. Hier ist jedoch unbedingt auf die Einwirkdauer zu achten. Lassen Sie die Bleiche nicht länger als fünf Minuten einwirken und spülen sie den Mineralwerkstoff anschließend mit ausreichend klarem Wasser ab.

Zur Entfernung von Nagellack kann acetonfreier Nagellackentferner eingesetzt werden. Alternativ können sie auch Scheuermilch verwenden. Diese eignet sich allgemein ausgezeichnet zur Entfernung von eingetrockneten Ablagerungen oder Brandflecken. Sollte die Bearbeitung mit Scheuermilch oder Scheuerschwamm die Mineralwerkstoff-Oberfläche mattieren, kann diese mit einem feingekörnten Reinigungsschwamm wieder zum Glänzen gebracht werden.

Mit Seifenwasser lassen sich materialschädigende Säuren neutralisieren.

Pflegeanleitung für Porzellankeramik-Oberflächen

Porzellankeramik hat eine unvergleichlich ebenmäßige Oberfläche.

Allgemeine Hinweise zur Pflege von Porzellankeramik

Porzellankeramik ist ähnlich robust wie Mineralwerkstoff: Sie ist alkali- und chemikalienbeständig, feuerfest und farbbeständig. Die ebenmäßige Oberfläche garantiert zudem eine einfache Reinigung.

  • Entfernen Sie Flecken am besten sofort. So vermeiden Sie ein Zerkratzen der Oberfläche, zudem es bei der Bearbeitung eingetrockneter Substanzen bisweilen kommen kann.
  • Sollten Sie doch einmal eingetrocknete Flecken entfernen müssen, achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Ihr Scheuerschwamm kein Metall enthält.
  • Zur Entfernung von Fett verwenden Sie bitte alkalische Reinigungsmittel.
  • Biologisch abbaubare Essigreiniger eignen sich am besten zur Entfernung von Kalkrückständen auf Porzellankeramik.
  • Generell sind die wenigsten haushaltsüblichen Chemikalien ein Problem für Porzellankeramik. Aggressive Lösungsmittel, Batteriesäure, Beize, Natronlauge und ähnliche Substanzen sollten jedoch nicht damit in Kontakt kommen.
  • Farben auf Acryl- oder Nitrobasis sowie Textmarker können bleibende Verfärbung der Oberfläche verursachen. Sollten derartige Substanzen mit dieser versehentlich in Kontakt kommen, kontaktieren Sie am besten den Hersteller und erkundigen Sie sich nach geeigneten Lösungsmitteln.
  • Porzellankeramik ist sehr kratzfest und hitzebeständig. Dennoch haben Sie sicher länger Freude an Ihrer Oberfläche, wenn Sie Schneidebretter und Topfuntersetzer verwenden.

Tägliche Reinigung von Oberflächen aus Porzellankeramik

Leichte Flecken, Fingerabdrücke und Schlieren bedürfen keiner besonderen Verfahren. Verwenden Sie einfach ein feuchtes Tuch oder einen Schwamm und ein wenig neutrales, umweltfreundliches Reinigungsmittel. Etwa Universalreiniger, einen milden Essigreiniger oder Glasreiniger auf Alkoholbasis Achten Sie darauf, dass dieser keine Silikone enthält.

Frische Flecken können in der Regel mühelos mit einem feuchten Tuch entfernt werden.

Um zu vermeiden, dass ein Schmutzfilm oder Rückstände der Reinigungsmittel auf Ihrer Porzellankeramik-Oberfläche zurückbleiben, spülen Sie diese nach jeder Anwendung von Reinigungs- und Pflegemitteln mit ausreichend klarem Wasser ab.

Intensivpflege für Porzellankeramik-Oberflächen

Cerankochfeldreiniger eignet sich ausgezeichnet zur Entfernung besonders hartnäckiger Verschmutzungen auf Porzellankeramik-Oberflächen. Diesen tragen Sie mit der rauen Seite eines metallfreien Scheuerschwamms unter Zugabe warmen Wassers auf den entsprechenden Fleck auf. Achten Sie dabei unbedingt darauf, mit dem Schwamm nicht zu fest aufzudrücken, um Kratzer zu vermeiden. Die Behandlung mit einem Kunststoffschaber im Vorfeld kann Ihnen diesen Arbeitsschritt bei verkrusteten Flecken durchaus erleichtern. Auch hier sollten Sie anschließend unbedingt mit ausreichend klarem Wasser nachspülen. Zum Trocknen der Porzellankeramik-Fläche empfehlen wir ein weiches Baumwolltuch.

Ceranfeldreiniger ist bestens geeignet, um Porzellankeramik von eingetrocknetem Schmutz zu befreien.

Pflegeanleitung für Quarzstein-Oberflächen

Der hohe Quarzanteil macht Quarzstein zu einer sehr kratzfesten und robusten Oberfläche.

Allgemeine Hinweise zur Pflege von Quarzstein

Quarzstein-Oberflächen sind beinahe porenfrei. Dafür sorgt die innovative Verbindung aus Polymeren und Quarzkristallen, die dem Quarzstein seine Natürlichkeit verleiht. Das macht Quarzstein schmutzabweisend und einfach zu reinigen. In der Regel sogar ohne Anwendung starker Reinigungsmittel.

  • Verschmutzungen auf Quarzstein-Oberflächen sollten Sie binnen allerhöchstens 24 Stunden entfernen, damit es nicht zu nachhaltigen Verfärbungen kommt.
  • Zur Entfernung von Fett verwenden Sie bitte alkalische Reinigungsmittel.
  • Um Kalkablagerungen zu beseitigen, nutzen Sie bedenkenlos Essigreiniger oder andere vorzugsweise biologische Kalkentferner.
  • Eingetrocknete Flecken entfernen Sie bitte nur mit einem Scheuerschwamm ohne Metallanteil.
  • Generell sind die wenigsten haushaltsüblichen Chemikalien ein Problem für Quarzstein. Aggressive Lösungsmittel, Batteriesäure, Beize, Natronlauge und ähnliche Substanzen sollten jedoch nicht damit in Kontakt kommen.
  • Quarzstein ist durch seinen 93-prozentigen Anteil natürlichen Quarzes sehr kratzfest und hitzebeständig. Dennoch haben Sie sicher länger Freude an Ihrer Oberfläche, wenn Sie Schneidebretter und Topfuntersetzer verwenden.
  • Matte Dekore sind nicht weniger schmutzabweisend als glänzende. Sie erfordern jedoch trotzdem einen höheren Reinigungsaufwand, da Fingerabdrücke und Fettrückstände deutlich besser sichtbar sind.

Tägliche Reinigung von Oberflächen aus Quarzstein

Leichte Flecken, Fingerabdrücke und Schlieren bedürfen keiner besonderen Verfahren. Verwenden Sie einfach ein feuchtes Tuch oder einen Schwamm und ein wenig neutrales, umweltfreundliches Reinigungsmittel. Etwa Universalreiniger, einen milden Essigreiniger oder Glasreiniger auf Alkoholbasis Achten Sie darauf, dass dieser keine Silikone enthält.

Frische Flecken können in der Regel mühelos mit einem feuchten Tuch entfernt werden.

Um zu vermeiden, dass ein Schmutzfilm oder Rückstände der Reinigungsmittel auf Ihrer Quarzstein-Oberfläche zurückbleiben, spülen Sie diese nach jeder Anwendung von Reinigungs- und Pflegemitteln mit ausreichend klarem Wasser ab.

Intensivpflege für Quarzstein-Oberflächen

Cerankochfeldreiniger eignet sich ausgezeichnet zur Entfernung besonders hartnäckiger Verschmutzungen auf Quarzstein-Oberflächen. Diesen tragen Sie mit der rauen Seite eines metallfreien Scheuerschwamms unter Zugabe warmen Wassers auf den entsprechenden Fleck auf. Achten Sie dabei unbedingt darauf, mit dem Schwamm nicht zu fest aufzudrücken, um Kratzer zu vermeiden. Die Behandlung mit einem Kunststoffschaber im Vorfeld kann Ihnen diesen Arbeitsschritt bei verkrusteten Flecken durchaus erleichtern. Auch hier sollten Sie anschließend unbedingt mit ausreichend klarem Wasser nachspülen. Zum Trocknen der Quarzstein-Fläche empfehlen wir ein weiches Baumwolltuch.

Ganz gleich wie robust die Oberfläche: Wer Schneidebretter verwendet, hat länger etwas davon.

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